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Dorfleben

25.04.2015

Todtenweis will attraktiver werden

Der Keller des Gruin-Hauses darf nicht für eine Fernwärmeleitung angebohrt werden.

Gemeinde ist am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ interessiert. Rat diskutiert über Anmeldung und Konsequenzen

Mit Baumaßnahmen und einem bundesweiten Wettbewerb beschäftigte sich der Gemeinderat Todtenweis in seiner jüngsten Sitzung.

Ein Grundstückseigentümer hatte bei der Gemeinde Todtenweis angefragt, ob sein Grundstück über das Gruin-Haus an das Fernwärmenetz angeschlossen werden könnte. Technisch wäre das möglich, Bohrungen durch Kellerwände des Gruin-Hauses wären nötig gewesen. Doch der Gemeinderat entschied sich einstimmig dagegen. Befürwortet wurde die herkömmliche Lösung. Dafür muss die Deck- und Tragschicht sowie der Unterbau der Straße bis in 1,20 Meter Tiefe ausgehoben werden, anschließend müssen Unterbau und Asphalt wieder aufgebaut werden. Die Kosten trägt der Grundstückseigentümer.

verspricht ein bundesweiter Wettbewerb, an dem sich 2016 auch Todtenweis beteiligen könnte. Bürgermeister Konrad Carl hat sich deswegen in der Gemeinderatssitzung jetzt schon einmal nach einigen Freiwilligen umgesehen. Doch die Gemeinderatsmitglieder wollten zunächst genauere Informationen über den Wettbewerb. Thomas Schmid wies darauf hin, dass bis zur Anmeldung im Sommer 2016 noch genug Zeit sei, sich über die Aktion schlauzumachen. Nun soll eine der Organisatorinnen des Wettbewerbs nach Todtenweis kommen, um bei einer Veranstaltung über das Projekt zu sprechen. Thomas Eberle hatte diesen Vorschlag gemacht und von Franz Färber Unterstützung dafür bekommen. Bürgermeister Konrad Carl erklärte, dass es bei dem zweijährigen Wettbewerb darum geht, bestimmte Punkte im Dorf attraktiver zu gestalten. Als Beispiel nannte er die Bushaltestelle in der Hauptstraße. Es sei keineswegs damit getan, „dass da überall schöne Blumentöpfe hängen.“ Auch die Arbeit der Vereine rückt in den Fokus. Eine Kommission würde nach Todtenweis kommen, um die Entwicklung zu überprüfen. Petra Wackerl war der Ansicht, dass die Teilnahme am Wettbewerb jetzt noch einmal angestoßen werden soll. Es ist der zweite Anlauf, den Todtenweis nehmen will.

Noch einmal hat sich der Gemeinderat mit dem Zaun an der Sportanlage an der Hauptstraße beschäftigt. Entschieden wurde, dass der alte marode Zaun durch einen neuen Doppelstabgitterzaun ersetzt wird. Der soll dann vier Meter hoch sein. (kabe)

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