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Einsatz

30.06.2017

Übung in der Konservenfabrik

In der Konservenfabrik Durach in Sand trafen sich Feuerwehren zur Übung. Angenommen wurde ein Brand in der Lagerhalle mit Vermissten.
Bild: Sofia Brandmayr

Für Feuerwehren aus Todtenweis und der Region wird Brand in Lagerhalle simuliert

An einer Großübung nahmen 85 Feuerwehrleute aus der Lechrain-Region (Todtenweis, Aindling, Pichl-Binnenbach, Stotzard und Rehling) im Firmengelände der Konservenfabrik Durach in Sand teil. Angenommen wurde ein Brand in der Lagerhalle im Todtenweiser Ortsteil mit vermissten Personen. Mit dabei waren auch die Berufsfeuerwehr Augsburg mit einem Katastrophenanhänger und die Feuerwehr aus Langweid mit der Drehleiter.

Beim Eintreffen der Todtenweiser Feuerwehr wurde mit Atemschutzgeräten nach der vermissten Person in der verrauchten Lagerhalle gesucht. Gleichzeitig wurde von den Hydranten die Wasserversorgung aufgebaut. Die zu Hilfe eilenden Feuerwehren aus den Nachbarorten wurden von Einsatzleiter Johannes Schübl eingeteilt. Es galt die Lagerhalle zu löschen und die Produktionshalle zu schützen.

Um die benötigte Wassermenge bereitstellen zu können, wurde eine Spezialpumpe, die 7000 Liter Wasser pro Minute liefern kann, verwendet und im nahe gelegenen Weiher eingesetzt. Diese Pumpe wurde von der Berufsfeuerwehr Augsburg mit einem Abrollcontainer bereitgestellt. Seit Juni 2013 verfügt die Augsburger Wehr über diesen vom Freistaat Bayern finanzierten Abrollbehälter zur Löschwasserförderung. Eine hydraulisch angetriebene Schwimmpumpe förderte das Wasser aus dem Weiher, und mit F-Schläuchen (Innendurchmesser 152 Millimeter und einer Einzellänge von 50 Meter) wurde dieses zum Einsatzort befördert.

Im Spezialfahrzeug werden Schläuche mit einer Gesamtlänge von 2000 Meter bereits fertig zusammengekuppelt und in Buchten gelegt mitgeführt. Diese werden während der Fahrt mit einer Geschwindigkeit von 25 bis 40 Kilometer pro Stunde sehr schnell und effektiv verlegt. Das System ist in der Lage, bei einem Ausgangsdruck von zehn Bar bis zu 4500 Liter pro Minute zu fördern. Durch einen Austausch des Pumpenrades in der Schwimmpumpe können sogar bis zu 8000 Liter Wasser pro Minute bei zwei Bar gefördert werden. Ein Verteiler sorgte dafür, dass aus allen Schläuchen gleichzeitig gelöscht werden konnte.

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