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Kommentar

20.11.2013

Unabhängige Alternative

Christian Lichtenstern

Lange hat sich bei der Suche nach einem Landratskandidaten für das Wittelsbacher Land kaum etwas getan. Doch so langsam kommt Bewegung in die Sache.

Wer sagt’s denn? Der Kampf um den Chefposten im Landratsamt wird deutlich spannendender, wie sich das die CSU wünscht. Die Tür ins Blaue Palais ist nach dem Verzicht von Christian Knauer so offen wie nie zuvor in der Geschichte des Landkreises. Wenn nicht jetzt, wann dann muss die Opposition ihre besten Leute aufbieten? Mit Sepp Bichler geht ein Schwergewicht ins Rennen. Das war eigentlich nicht zu erwarten, denn der Mann aus der Bürgerbewegung hat seine Schwerpunkte nach der Niederlage 2002 anders gesetzt und einen erfolgreichen Betrieb in der Solarbranche aufgebaut. Mit 63 muss er sich und niemanden anderem mehr etwas beweisen. Er ist in der Tat unabhängig.

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Jetzt bietet er dem Wähler ein Kontrastprogramm zum designierten CSU-Kandidaten Klaus Metzger: Kommunalpolitischer Profi aus dem Wittelsbacher Land gegen parteilosen Bewerber ohne politische Erfahrung aus Gersthofen. Unternehmer und Bio-Landwirt gegen Behördenleiter und Lehrer. Der Favorit in einem so schwarzen Kreis wie Aichach-Friedberg ist in der Regel immer ein CSU-Bewerber. Aber mit einem vor allem im ländlichen Norden bekannten Konkurrenten wie Sepp Bichler und einem im Zuzugsgebiet im Landkreissüden verankerten SPD-Kandidaten wie Ronald Kraus, plus voraussichtlich drei bis vier weiteren Bewerbern, rückt eine Stichwahl viel näher als gedacht. Und dann werden die Karten neu gemischt.

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