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30.07.2020

Unbeliebtes Baugebiet in Haunswies

Affing muss die Friedberger Ach bei der Alten Säge in Mühlhausen naturnah gestalten lassen.

Es liegt an den vielen Vorschriften

Das Baugebiet „Am Affinger Bach“ in Haunswies ist nicht beliebt. Dabei ist es wirklich schön. Das findet jedenfalls Bauamtsleiter Ralf Scherbauer. Er weiß aber auch, warum immer noch fünf Grundstücke unbebaut sind: „Das liegt an den Vorschriften.“ Moderne Toskana-häuser sind dort zum Beispiel nicht möglich. Und: Der Bebauungsplan sieht eine geschlossene Bebauung vor, also das Aneinanderbauen von mehreren Häusern. Das aber ist nicht gefragt. Der Bebauungsplan aus den 90er-Jahren macht sehr enge Vorgaben. Kurzum, „er ist nicht mehr zeitgemäß“, so Scherbauer. Das wird jetzt geändert. Zwar hat die Gemeinde schon Befreiungen zugelassen. Nun aber gab es einen weiteren Bauwunsch mit Befreiungen. Die Gemeinde hätte damit kein Problem. Das Landratsamt aber fordert die Änderung des Bebauungsplanes. Damit konnte sich auch der Affinger Gemeinderat anfreunden, zumal dann auch die weiteren Häuserlbauer mehr Spielraum zur Gestaltung ihrer Häuser bekommen. Ein Architekturbüro soll nun die Änderung ausarbeiten. Ziel: möglichst wenig Einschränkungen für die Bauwerber. „Das entspricht unserem Zeitalter“, wie sich Scherbauer ausdrückte.

Der TSV Mühlhausen bekommt den erbetenen Zuschuss für die Sanierung des Sportplatzrasens. Die Gemeinde gibt rund 670 Euro und damit 25 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von rund 2700 Euro.

Mehrere Jahre beschäftigte den Affinger Gemeinderat der Rückbau der Alten Säge in Mühlhausen. Jetzt sei „ein Ende in Sicht“, freute sich Bürgermeister Markus Winklhofer im Gemeinderat. Laut Bauamtsleiter Scherbauer wird die Maßnahme im August ausgeschrieben. Der Baubeginn sei für Oktober geplant. Bis Dezember soll der Fischaufstieg in der Friedberger Ach fertiggestellt sein. Winklhofer dankte seinem früheren Stellvertreter Gerhard Faltermeier für sein Engagement in dieser Sache. (jca)

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