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Bilanz

22.06.2013

Unwetter beschert Feuerwehren Dauereinsatz

Aichach blieb vom Schlimmsten verschont.
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Aichach blieb vom Schlimmsten verschont.
Bild: Carmen Kreutmeier

Fast 200 Mal müssen die Rettungskräfte im Wittelsbacher Land ausrücken. Keller sind vollgelaufen, Bäume umgestürzt, Stromleitungen unterbrochen.

Das Unwetter, das am Donnerstagabend über das Wittelsbacher Land gezogen ist, war im Süden des Kreises ungewöhnlich stark. Diese Bilanz zieht die stellvertretende Sprecherin des Landratsamtes, Nicole Matthes. Sie lobt die Feuerwehren, die dazu beigetragen hätten, die Folgen des Unwetters in Grenzen zu halten.

Mit 350 Kräften war knapp ein Drittel der Wehren im Kreis alarmiert (wir berichteten), die zu rund 190 Einsätzen ausrücken mussten. Dabei handelte es sich vor allem um überflutete Straßen und vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, vom Hagel eingeschlagene Dachfenster und Oberlichter sowie beschädigte Leitungen. Unter anderem in den Bereichen Affing, Mühlhausen und Rehling sowie südlich von Friedberg war der Strom ausgefallen.

Die Feuerwehr musste auch Grundstücke gegen abrutschende Hänge sichern und Wasser aus Kellern pumpen, das in manchen zwei Meter hoch stand, teilt die Kreisbrandinspektion mit. Zudem löschte die Wehr einen Kaminbrand in Radersdorf (Markt Kühbach). Verletzt wurde durch das Unwetter nach bisherigen Informationen niemand.

Unwetter beschert Feuerwehren Dauereinsatz

Kreisbrandrat Ben Bockemühl ist jedenfalls sehr zufrieden, wie seine Kameraden gearbeitet haben. „Es war ein anstrengender Tag, aber es hat alles gut funktioniert“, sagte er auf Anfrage der AN. „Alle haben angepackt.“ Er selbst war erst um ein Uhr nachts zu Hause, die letzten Einsätze zogen sich bis in den Freitagnachmittag. Die Aichacher Polizei hingegen hatte nicht viel mit dem Unwetter zu tun, erklärte deren Vize-Chef Erich Weberstetter. Außer ein paar umgefallenen Schildern und umgeknickten Bäumen gab es kaum Meldungen. (cki)

Weitere Fotos vom Unwetter aus der Region finden Sie hier.

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