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Sitzung I

17.12.2018

Verwaltung zieht schon bald ins neue Rathaus

Zweiter Bürgermeister Peter Kellerer (links) und Dritter Bürgermeister Fabian Streit (rechts) überreichten Gemeindechef Josef Schreier und Ehefrau Elisabeth (Mitte) ein Weihnachtsgeschenk.

Die Gemeinde Schiltberg hat im Jahr 2019 viel vor. Feuerwehrhaus soll im April bezugsfertig sein. An der Schule beginnt der Umbau. Der Gemeinderat beschließt die Verleihung der Bürgermedaille an Fabian Streit

„Das reicht leicht für 2019“, sagte Bürgermeister Josef Schreier, als er am Donnerstag, in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2018 in Schiltberg, die Vorhaben für 2019 aufzählte. Gleich für Anfang des Jahres steht der große Umzug der Gemeindeverwaltung in das neue Rathaus an. Das angrenzende neue Feuerwehrhaus soll bis April bezugsfertig sein und voraussichtlich Mitte des Jahres die Schlauchpflegeanlage der Feuerwehr auf dem Gelände des Bürgerhauses folgen.

Auch der Umbau der Schiltberger Schule wird im neuen Jahr in Angriff genommen. Die Erweiterung der Klassenzimmer muss bis zum neuen Schuljahr fertig sein. Mit der Fertigstellung der nötigen kompletten Barrierefreiheit wird vermutlich erst 2020 zu rechnen sein. „Der Förderantrag für digitale Klassenzimmer ist bereits gestellt“, informiert Bürgermeister Schreier. Im Kinderhaus in Schiltberg hingegen müssen 2019 noch die Außenanlagen fertiggestellt und ein neuer Spielplatz angelegt werden.

Im Sektor Straßenbau sind die Kanal- und Straßensanierung in Rapperzell sowie je nach Machbarkeitsstudie der Gehweg in Gundertshausen geplant. In Ruppertszell sollte das Vereinsheim voraussichtlich bis Juni fertig sein. Bei den beiden geplanten Aussegnungshallen in Ruppertszell und Schiltberg wird aktuell noch auf die Baugenehmigung gewartet, wobei nach den neuesten Informationen in Ruppertszell die Fundamente des alten Leichenhauses auf Anordnung der Denkmalschutzbehörde bestehen bleiben müssen. Und zu guter Letzt läuft das Zeitfenster für die Rekultivierung der Bauschuttdeponie im Dezember 2020 ab, was bedeutet, dass auch hier langsam die finale Phase ansteht. „Wir sind fast fertig. Circa 80 Prozent sind schon rekultiviert“, weiß Schreier zu berichten.

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Insgesamt zeigte sich Josef Schreier zufrieden mit dem vergangenen Jahr und mit der Unterstützung, die er als Gemeindeoberhaupt wieder erhalten hat. Er bedankte sich beim Gemeinderat für das Verständnis, das Vertrauen und die positive Grundeinstellung, mit welcher die zahlreichen Aufgaben bewältigt werden.

Eine große Ehre soll in Kürze Schiltbergs Drittem Bürgermeister Fabian Streit zuteilwerden. Wie der Gemeinderat einstimmig beschlossen hat, wird dem Rapperzeller die Silberne Bürgermedaille für 18 Jahre Tätigkeit im Gemeinderat überreicht. Am 19. Oktober 2000 kam Streit als Nachrücker während der laufenden Legislaturperiode in das Gremium und seit dem 1. Mai 2014 unterstützt er Schreier und die Gemeinde als Dritter Bürgermeister. „Jetzt warten wir, bis die kommunale Dankurkunde da ist, und dann finden wir einen schönen Rahmen, um die Medaille zu überreichen“, sagte Bürgermeister Josef Schreier.

Im Anschluss an die Sitzung ließ die Gemeinde das Jahr mit all seinen Mitarbeitern bei einer Weihnachtsfeier im Bürgerhaus ausklingen. Für Schreiers Stellvertreter, Zweiten Bürgermeister Peter Kellerer und Dritten Bürgermeister Fabian Streit, war es an der Zeit, auch dem Gemeindeoberhaupt selbst für sein Wirken zu danken.

Sie überreichten dem Bürgermeister und seiner Frau Elisabeth ein kleines Weihnachtsgeschenk und lobten dessen unermüdlichen Einsatz für die Holzlandgemeinde. Der besinnliche Teil der Feier wurde wie vergangenes Jahr von der Musikgruppe „Kühnhauser Klappstia“ gestaltet.

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