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Fest

28.09.2016

Vielfalt bei den heimischen Apfelsorten – und Kuchen

130 verschiedene heimische Apfelsorten präsentierte der Blumen -und Gartenbauverein Inchenhofen am Sonntag bei seinem Gartenfest. Die Ausstellungsäpfel können diese Woche noch bei Vorsitzender Andrea Schmidberger besichtigt und erworben werden.
Bild: Claudia Mokosch

Der Blumen- und Gartenbauverein Inchenhofen feiert den Apfel. Deshalb gibt es einiges zu entdecken rund um das Obst.

„Rund um den Apfel“ – Unter diesem Motto stand das Fest des Blumen- und Gartenbauvereins Inchenhofen, das am Sonntag etwa 180 Besucher verzeichnete. Bei schönem Herbstwetter kamen viele der Gäste zu Fuß oder mit dem Rad zum Festgelände bei der Zimmerei Walch.

Und es war viel geboten. Die von fleißigen Helfern gebackenen 25 Apfelkuchen und -torten fanden begeisterte Abnehmer, sodass am Ende kaum noch etwas übrig war. Erstaunlicherweise waren nur zwei gleiche darunter. Und jeder, der nun den Apfel neu entdeckt hatte, konnte sich ein spezielles Apfel-Kochbuch mit nach Hause nehmen und passende Äpfel gleich dazu.

Wer keine Lust auf Kuchen hatte, war am Stand der Gartenforscher, der Jugendgruppe des Vereins, richtig, denn dort wurden Apfelchips oder Apfel-Schoko-Spieße angeboten, was vor allem die jüngeren Besucher begeisterte. Die Kinder der Jugendgruppe hatten auch Vogel-Futterstellen für Äpfel gebaut, die sie zum Verkauf anboten.

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Viele Bücher zum Thema Apfel

Beim Taschen- oder Topflappen-Bedrucken mit Apfelhälften und Softcut-Platten entstanden bei so manchen Kindern kreative Unikate. Andere wickelten lieber Pompon-Äpfel oder bastelten aus Papier Lesezeichen oder dreidimensionale Äpfel zum Aufhängen. Besonderen Spaß machte es einigen, den ausgestellten Apfelsammler im Hof auszuprobieren, einen Stab mit einem beweglichen Drahtgespann, der beim Rollen alle auf dem Boden liegenden Äpfel säuberlich einsammelt.

Zum Schmökern gab es einen Stand mit Büchern zum Thema Apfel, die aus der örtlichen Bücherei oder aus Privatbesitz stammten. So mancher notierte sich gleich interessante Titel oder bediente sich bei den Merkblättern zum Obstbaumschnitt, den gängigen Apfelsorten oder anderen Bereichen zum Thema Apfel. Ergänzt wurde das Angebot des Vereins durch einen Info- und Verkaufsstand der Familie Karl mit diversen Apfelprodukten.

Apfelbaum als Preis

Der erste Blick vieler galt aber den in zwei langen Reihen aufgebauten Tischen mit 130 verschiedenen heimischen Apfelsorten, die sich der Inchenhofener Verein beim Obsthof Anton Bauer in Jarzt (nähe Fahrenzhausen) besorgt hatte. Der Sortenname, eine Seitenzahl und ein Bestimmungsbuch halfen bei Detailfragen und die ausliegenden Messer luden dazu ein, einzelne Apfelsorten auch zu probieren.

Diese Woche noch können Interessierte bei Andrea Schmidberger, Telefon 08257/1207, die Äpfel der Ausstellung erwerben oder besichtigen.

Marianne Heigemeir aus Autenzell konnte sich besonders freuen, denn sie war die Gewinnerin eines Aloisius-Apfelbaums, den sie nun in den heimischen Garten pflanzen kann. Sie lag mit ihrer Schätzung, wie schwer ein von Kindern mit Äpfeln gefüllter Stoffsack ist, nur 70 Gramm über dem tatsächlichen Gewicht und somit am nächsten dran. Am Ende des Tages freute sich der Blumen- und Gartenbauverein über ein gelungenes und gemütliches Fest.

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