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Verein

08.09.2017

Vollelektronische Schießstände für Gemütlichkeit Todtenweis

Die neuen Schießstände des Schützenvereins Gemütlichkeit Todtenweis segnete Pfarrer Babu (hinter der Ministrantin Liliana Teci), hier mit Schützenmeister Alois Geierhos (ganz rechts), (daneben) Dritter Schützenmeisterin Lisa Wolf, Bürgermeister Konrad Carl sowie Zweiter Schützenmeister Gert Bosch mit Ehefrau Rosa. Vorne gut zu sehen die Tabletts (beim linken auch die Zielscheibe) und im Hintergrund an der Wand die Zielscheiben.
Bild: Sofia Brandmayr

Neue Anlage des Schützenvereins empfängt den kirchlichen Segen. Am Wochenende wird 90-jähriges Bestehen gefeiert

Der Todtenweiser Schützenverein Gemütlichkeit feiert am Wochenende sein 90-jähriges Bestehen. Passend zum Jubiläum bekam der Verein eine neue vollelektronische Schießanlage. Diese kostete rund 40000 Euro. In einer kleinen Feier bekam diese nun den kirchlichen Segen. Pfarrer Babu Pereppadan segnete die Anlage und diejenigen, die sie benutzen. Er wünschte den Schützen Spaß, Sport, Begegnungen und Gemütlichkeit.

Die neue Anlage ist sehr komfortabel. Auf einem Tablet-Computer direkt neben dem Schützen kann dieser eingeben, mit was er schießt, ob Lichtgewehr, Luftgewehr oder Pistole. Ebenso, wie viel Schuss er abgeben will. Nach dem Schuss wird das Ergebnis sofort auf dem Tablet, auf einer großen Leinwand und im Computer des Büros angezeigt. Somit entfallen mühselige Auswertungen.

Im Gau Aichach ist dies der siebte Schießstand dieser Art. Schützenmeister Alois Geierhos ist es besonders wichtig, den steigenden Anforderungen im Schießsport gerecht zu werden, um auch für die Zukunft eine gute Basis zu schaffen. Dies soll vor allem auch das jüngere Publikum wieder mehr ins Vereinsheim locken und den Ehrgeiz im sportlichen Wettkampf neu erwecken. Der Schützenverein Gemütlichkeit ist mit seinen 232 Mitgliedern der größte Verein im Gau Aichach.

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In den Anfangsjahren des Vereins wurde, was heute kaum vorstellbar ist, im Gasthaus Scheicher, heute Gschoßmann, durch eine Durchreiche in die Küche geschossen. Wie alle Vereine wurde der Todtenweiser Schützenverein während der Kriegszeiten verboten. Doch am 29. Oktober 1950 folgte die Wiedergründung. Von da an gab es eine rege Teilnahme und eine starke Gemeinschaft im Schützenverein. Diese zeigte sich auch beim Bau des neuen Domizils im Keller des Kindergartens. Nach rund 17000 Arbeitssunden fand die Einweihung am 7. März 1995 statt.

Am Wochenende nun wird das Gründungsfest zum 90-jährigen Bestehen gefeiert. Am morgigen Samstag, 9. September, findet ab 19.30 Uhr der Startschuss für die neue Anlage statt. Der Schütze mit dem besten Schuss erhält die von Josef Helfer aus Todtenweis gemalte Erinnerungsscheibe zum Vereinsjubiläum. An diesem Abend finden auch Ehrungen im Schützenheim statt.

Am Sonntag, 10. September, ist um 9.40 Uhr für alle Vereine und Gäste Treffpunkt an der Linde. Es folgt der Kirchenzug zur Pfarrkirche. Dort findet um 10 Uhr ein Festgottesdienst statt. Anschließend geht es zum Bauhof. Dort gibt es im Festzelt Mittagessen und nachmittags Kaffee und Kuchen. Im Schützenheim ist Tag der offenen Tür. Ab 14 Uhr finden Schießvorführungen an den neuen elektronischen Schießständen statt. (brs)

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