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Aichach-Friedberg

23.01.2019

Vorsicht auf dem Eis: Flächen im Kreis sind noch brüchig

Es ist zwar sehr kalt, die Eisdecken sind aber noch sehr dünn: Unser Bild von gestern Nachmittag zeigt den Nisselsbacher Weiher am Rand des Blumenthaler Forsts beim Aichacher Stadtteil Ecknach.
Bild: Erich Echter

Trotz der kalten Temperaturen besteht im Wittelsbacher Land die Gefahr durch das Eis zu brechen. Was Eingebrochene und Retter in einem Notfall beachten müssen.

Im Winter üben Teiche und Seen mit einer geschlossenen Eisdecke eine hohe Anziehungskraft auf Menschen aus. Schlittschuhlaufen, Eisstockschießen und andere winterliche Sportarten erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch die Wasserwacht warnt: Das Eis sei trotz der Kälteperiode noch brüchig. Wer es dennoch betrete, drohe einzubrechen.

Um Eisunfällen vorzubeugen, weist die Wasserwacht auf einige wichtige Punkte hin: Erste Voraussetzung sollte eine mindestens zehn Zentimeter starke Eisdecke sein. Doch auch hier ist der Wasserwacht zufolge Vorsicht geboten. Denn durch untere Strömungen des Wassers und bei Zuflüssen kann die Eisstärke schnell dünner werden.

Menschen, die trotzdem einbrechen, rät die Wasserwacht vor allem dazu, Ruhe zu bewahren, um nicht unter das Eis zu gelangen. Sie sollten versuchen, sich auf tragfähiges Eis vorzuarbeiten. Helfer sollten einen Notruf unter der Telefonnummer 112 absetzen. Die Wasserwacht rät Rettern, dem Eingebrochenen niemals aufrecht stehend, sondern auf dem Eis liegend zu Hilfe zu kommen und ihm einen Gegenstand oder ein Kleidungsstück zuschieben. Nach der Bergung sollte der Verunglückte ruhig liegen und zugedeckt werden, dabei aber seine Kleider anbehalten, bis er in einen warmen Raum gebracht wurde. Dem Betroffenen sollten keinesfalls Alkohol, sondern nur warme Getränke gereicht werden. Die Wasserwacht bittet Eissportler, wenigstens eine Leine oder ein anderes Hilfsmittel am Ufer bereit zu halten. Die Aindlinger Wasserwacht hat am Aindlinger Badesee nahe dem Todtenweiser Ortsteil Sand Rettungsringe angebracht. Sie können Verunglückten zugeworfen werden, um sie damit ans sichere Ufer zu ziehen. (atr)

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