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Schiltberg

17.03.2020

Wahl: Peter Kellerer holt in Schiltberg die meisten Stimmen

Peter Kellerer errang in Schiltberg die meisten Stimmen.
Bild: Sabrina Rauscher

Plus Bürgermeister Fabian Streit liegt in Schiltberg in der Liste seiner Gruppierung nur auf Platz vier. Fünf neue Gesichter gibt es im Schiltberger Gemeinderat.

Erstmals seit 18 Jahren standen für die Wähler in Schiltberg wieder zwei Listen zur Wahl. Neben der CSU/Freie Wählergemeinschaft trat bei den diesjährigen Kommunalwahlen erstmals auch die Unabhängige Wählergemeinschaft um Bürgermeisterkandidat Albert Wagner in der Holzland-Gemeinde an.

Wagner verlor zwar das Duell um den Rathauschef gegen den bisherigen Dritten Bürgermeister Fabian Streit mit 41,1 Prozent zu 58,9 Prozent (wir berichteten), doch im Gemeinderat sitzt Wagner dennoch. Mit 1280 holte er die meisten Stimmen für seine Gruppierung. Das war beim künftigen Bürgermeister anders, denn Streit, der auf Listenplatz sieben an den Start gegangen war, kam nur auf Platz vier in der internen Rangfolge. Stimmenkönig war wie schon 2014 der bisherige Zweite Bürgermeister Peter Kellerer mit 1790 Stimmen.

Kommunalwahl in Schiltberg: Neue Gesichter im Gemeinderat

Aus dem Gemeinderat ausgeschieden sind Alois Rieblinger, Erwin Zandtner und Gertraud Neuberger, die allesamt nicht mehr angetreten waren. Patrick Dauer, der vor sechs Jahren als Neuling den Einzug in den Gemeinderat geschafft hatte, erhielt am Sonntag zu wenige Stimmen und scheidet aus dem Gremium aus. Erneut vertreten ist Tobias Wenhardt. Er erhielt insgesamt 663 Stimmen und rückt für Bürgermeister Fabian Streit in den Gemeinderat auf. Neu im Gemeinderat sind die insgesamt vier Räte der UWG. Neben Wagner sind dies Felix Fresia, Markus Stocker und Matthias Ziegenaus. Einziger Neuling aufseiten der CSU/FWG ist Stefan Schmid, der sich auf Platz fünf behauptete.

 

Die Wahlbeteiligung war mit 76,2 Prozent deutlich höher als bei der vergangenen Kommunalwahl. Vor sechs Jahren machten lediglich 62,8 Prozent der Schiltberger von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Der scheidende Bürgermeister Josef Schreier, der als Wahlleiter fungierte, freute sich über die hohe Wahlbeteiligung.

Lesen Sie dazu auch: Aichach-Friedberg: SPD und CSU drohen deutliche Verluste im Kreistag

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