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Aindling/Aichach

20.11.2012

Wald statt Gold als Geldanlage

Das Dendrometer: Es wird mittels Schnur in festem Abstand vors Auge gehalten. Nach einem Rundumblick berechnet Förster Rolf Banholzer genau, wie viel Raummeter Holz auf einem Gebiet stehen. Die Waldbauern rundherum blicken eher skeptisch.
Bild: Martin Golling

Waldbesitzervereinigung erläutert bei Aindling, mit welchen Methoden der Wert von Forstflächen und die Holzmenge ermittelt wird

Seit Jahren präsentiert sich der Holzmarkt als stabiler Faktor der heimischen Wirtschaft. Mit dem Markt wachsen die Renditeansprüche, sodass sich selbst Weltkonzerne wie Shell oder BP großflächig mit Waldarealen eindecken. Logisch, dass die Waldbesitzer wissen wollen, was ihr Wald wert ist. Die Waldbesitzervereinigung Aichach (WBV AIC) hat die monetäre Bewertung von Wäldern zum Thema ihrer jüngsten Gebietsversammlungen gemacht. Der Zuspruch gibt den Verantwortlichen recht, denn 40 Waldbauern wollten allein im Nordwesten des Landkreises, in der Siegelwiese bei Gaulzhofen (Markt Aindling), Zahlen hören, wie hoch beim Kauf beziehungsweise beim Verkauf oder beim Vererben ihr Wald geschätzt wird und welche Kriterien den Marktpreis bestimmen.

Grundsätzlich sei Wald mit einem Drittel des Preises zu bewerten, der für das umliegende Ackerland gezahlt wird“, fand Förster Martin Hollfelder den Einstieg in das Thema. Dies gelte freilich nur für Kahlflächen. „100-jähriger Fichtenbestand erhöht den Preis derzeit um 4,50 Euro pro Quadratmeter, 60-jähriger Fichtenbestand um 2,80 Euro pro Quadratmeter, denn der Holzpreis hat auch den Grundstückswert im Wald nach oben gezogen“, weiß Martin Hollfelder.

Ausführliche Informationen zur Bewertung des Waldes lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Aichacher Nachrichten.

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