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Maria im Elend

20.05.2014

Wallfahrt mit Weihbischof Wörner

Weit über tausend Gläubige hatten in den vergangenen Jahren an der kameraden- und Soldatenwallfahrt nach Maria im Elend teilgenommen. Die Fahnenabordnungen der Vereine bieten dabei ein imposantes Bild.

90 Vereine aus nah und fern haben sich beim Krieger- und Soldatenverein Baar angemeldet. Die Teilnehmer denken auch an deutsche Soldaten, die gerade im Einsatz sind

Der Marienmonat Mai neigt sich dem Ende zu. In Baar stellt man zu dieser Zeit traditionell die Gottesmutter in besonderer Weise in den Mittelpunkt: mit der Krieger- und Soldatenwallfahrt, die in diesem Jahr zum 57. Mal nach Maria im Elend führt. Dabei handelt es sich um eine Kapelle, die südlich von Baar am Waldrand liegt. Dort wird sich am Sonntag, 25. Mai, wieder eine große Pilgerschar versammeln.

Üblicherweise beteiligen sich rund 100 Vereine aus nah und fern, um der verstorbenen und vermissten Kameraden zu gedenken und um zu beten für die deutschen Soldaten, die gerade in gefährlichen Regionen im Einsatz sind. Bis zum 16. Mai lagen in Baar bereits 90 Anmeldungen vor, gut möglich, dass in den nächsten Tagen ihre Zahl noch auf 100 ansteigt. Der Krieger- und Soldatenverein Baar mit Josef Neff an der Spitze hat jedenfalls die Vorbereitungen getroffen, dass sich die vielen Besucher wieder wohlfühlen.

Drei Züge auf dem Weg zur Wallfahrtskapelle

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Die Teilnehmer treffen sich vor der Mehrzeckhalle in Baar. Dort werden Weißwürste und Getränke angeboten. Ab 9 Uhr ziehen am Sonntag drei Züge zur Wallfahrtskapelle. Robert Beutlrock wird den ersten Zug anführen zusammen mit der Blaskapelle Osterbuch. Edgar Riesinger marschiert an der Spitze des zweiten Zuges, der von der Musikkapelle Ehingen begleitet wird. Und Anton Spar ist vorgesehen, den dritten Zug mit der Blaskapelle Baar zum Ziel zu führen. Aus der näheren Umgebung haben sich beispielsweise Vereine aus Inchenhofen, Stotzard, Gundelsdorf, Aichach und Pöttmes angesagt. Manche Mitglieder von Krieger- und Soldatenvereinen nehmen auch größere Fahrten auf sich, etwa der KSV Tandern-Randelsried (Landkreis Dachau).

Wer hält die Predigt?

Die wohl wichtigste Frage vor dieser Wallfahrt lautet Jahr für Jahr: Wer wird den Gottesdienst feiern und die Predigt halten? Diesmal wird Weihbischof Florian Wörner, 44, erwartet. Am Ende der Messe kommt stets auch ein Vertreter aus dem großen Kreis der Vereine zu Wort. An diesem Sonntag wird Manfred Färber aus Wolferstadt sprechen, er ist Kreisvorsitzender Donau-Ries.

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