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Interview

10.01.2019

Warum die Aichacher Sternsinger den Papst besuchen

Ein Kindheitstraum ging für den Aichacher Stadtpfarrer Herbert Gugler im November 2017 in Erfüllung, als er bei einer Audienz Papst Franziskus die Hand geben konnte. Nun hat Gugler auch den Besuch der Lebenshilfe-Sternsinger im Vatikan eingefädelt. Archivbild
Bild: Rupert Jung

Plus Die Schulleiterin der Aichacher Elisabethschule Christiane Nerb-Staub erklärt, wie es dazu gekommen ist und welche Geschenke sie dem Papst mitbringen.

Für zehn Sternsinger der Elisabethschule in Aichach wird es jetzt ziemlich aufregend. Am Montag machen sie sich auf den Weg zu Papst Franziskus, um ihm im Rahmen einer persönlichen Begegnung im Vatikan die Segenswünsche zu überbringen. Christiane Nerb-Straub, Schulleiterin der Elisabethschule, ist mit dabei – und mindestens genauso aufgeregt wie die Schüler.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, den Papst zu besuchen?

Christiane Nerb-Straub: Wir sind mit unseren Sternsingern immer viel unterwegs, besuchen das Landratsamt, den Bezirk, oder den Landtag in München. Im vergangenen Jahr waren wir beispielsweise den Kardinal Marx in München. Und wir haben immer gescherzt und gesagt, dass jetzt nur noch ein Besuch beim Papst fehlt.

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Und wie ist es dann tatsächlich möglich geworden?

Christiane Nerb-Straub: Stadtpfarrer Herbert Gugler, der unsere Sternsinger auch begleitet, hat in den Vatikan geschrieben und nun haben wir eine Einladung zur großen Audienz bekommen.

Wann findet die Audienz statt?

Christiane Nerb-Straub: Die Audienz ist am Mittwoch, wir fliegen aber schon am Montag hin und kommen am Freitag wieder zurück.

Wer darf mit zur Audienz beim Papst?

Christiane Nerb-Straub: Es sind langjährige Sternsinger, die sich einen Flug und eine Woche ohne gewohnte Umgebung auch zutrauen. Sie sind zwischen 14 und 19 Jahre alt. Außerdem ist Pfarrer Gugler dabei, die beiden Betreuer der Sternsinger, Juliane Sandrock und Matthias Hartung, und ich.

Bringen Sie dem Papst außer den Segenswünschen noch ein Geschenk mit?

Christiane Nerb-Straub: Ja. Wir wollen ihm einen Goldstein und ein Teelicht übergeben. Außerdem soll ein Teil der Einnahmen unserer diesjährigen Sternsingersammlung dem Hilfsprojekt des Papstes für obdachlose Menschen in Rom zugute kommen.

Sind die Kinder schon aufgeregt?

Christiane Nerb-Straub: Ja, sie sind sehr aufgeregt. Und die Erwachsenen auch. Wir freuen uns alle darauf. Bei der Audienz haben wir sogar vier Plätze in der ersten Reihe.

Gibt es noch ein Rahmenprogramm für diese Woche?

Christiane Nerb-Straub: Oh ja, Matthias Hartung hat ein Programm ausgearbeitet, es wird jeden Tag Besichtigungen geben. Wir werden Kirchen anschauen und noch vieles mehr.

Lesen Sie dazu den Artikel: "Papst Franziskus ist begeistert von Aichacher Bild"

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