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Aichach

13.11.2019

Weihnachtsmusical: Das bieten die Aichacher Schüler

Proben noch in zivil: Maria und Josef (linkes Bild). Rechts ist eine Stellprobe mit den drei Weisen aus dem Morgenland zu sehen. Im Hintergrund sitzt Musical-Matador Arnold Fritscher am Klavier.
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Proben noch in zivil: Maria und Josef (linkes Bild). Rechts ist eine Stellprobe mit den drei Weisen aus dem Morgenland zu sehen. Im Hintergrund sitzt Musical-Matador Arnold Fritscher am Klavier.
Bild: Tom Markowski

Jugendliche des Aichacher Gymnasiums bringen „Rock Nativity“ auf die Bühne. Was die IG Roch damit zu tun hat.

Rock meets Christmas – das hat in Aichach Tradition und geht auf die IG Rock zurück. Mit „Rock Nativity“ fügt das Deutschherren-Gymnasium in diesem Jahr dem eine neue Facette hinzu. Die Aufführung ist Ende November.

Mit seiner Mischung aus Blues, Pophymnen, mitreißendem Gospel-Rock, traditionellen Weihnachtsliedern, kleinen Spielszenen und wuchtigen Chorsätzen ist den britischen Autoren Jackie Trent und Tony Hatch (Musik) und David Wood (Texte) ein besonderes Musical gelungen. Laut einer Mitteilung ist es schlicht, aber nicht naiv, humorvoll, aber nicht respektlos, andächtig, aber nicht frömmlerisch.

Und den Schülern fordert das Werk einiges ab. Allein elf Gesangssolisten sind im Einsatz und bereiten sich unter anderem in einem eigenen Interpretationsworkshop auf ihre Rollen vor.

Weihnachtsmusical: Das bieten die Aichacher Schüler

Dazu gibt es einen 50-stimmigen Chor mit Schülern aus allen Jahrgangsstufen. In den Pausen, in Zwischenstunden und am Nachmittag wird unermüdlich daran gearbeitet, Texte und Chorstimmen zu lernen und die Schauspielszenen zu proben.

Musicak Rock Nativity: darum geht es am Aichacher Gymnasium

Mittelpunkt und Initiator des gesamten Projekts ist Musiklehrer Arnold Fritscher, der tatkräftig unterstützt wird von seiner Frau und Kollegin, Helga Schallmayer-Fritscher, und Studienreferendarin Deborah Fink, die seit Februar am Gymnasium arbeitet und seitdem den Jugendchor leitet.

Tom Markowski, der die Rolle des Josef spielt, erzählt, dass die Vorbereitungen schon seit April laufen. „Ich glaube, es wird das Highlight meiner gymnasialen Laufbahn“, schwärmt der Schauspieler von der bevorstehenden Aufführung.

Andere sehen das Engagement als große Chance, ihre schauspielerischen und gesanglichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, wie Johanna Deißer und Chiara Kapl sagen. Motiviert berichten auch die Darsteller der drei Weisen aus dem Morgenland: „Die harte Arbeit und Übung wird sich lohnen und es wird toll klingen.“

Obwohl das Stück alle Zutaten der Weihnachtsgeschichte aufweist, Hirten, drei Weise aus dem Morgenland, ein Stern und vieles mehr, beinhaltet es eine moderne Sichtweise. Josef wird gemobbt, weil er ein fremdes Kind akzeptiert, Herodes ist eine gespaltene Persönlichkeit und Gabriel eher ein freundlicher Helfer aus der Nachbarschaft als ein Himmelsbote. Folglich endet das Stück auch nicht mit der Szene im Stall, sondern steuert mit dem Kindermord von Bethlehem auf einen schon fast opernhaften dramatischen Höhepunkt zu.

Aufführungen sind am Freitag \u0009 und Samstag, 29. und 30. November, um 19.30 Uhr im Deutschherren-Gymnasium (Neue Aula). Karten gibt es im Vorverkauf im Musikhaus Sedlmeyr und im Weltladen in Aichach. (AN)

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