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Wahl

06.12.2013

Weitere Konkurrenz für Bürgermeister Zinnecker

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Benjamin Schröter

Neue Aktionsgemeinschaft stellt in Aindling mit Benjamin Schröter einen Kandidaten fürs Rathaus der Marktgemeinde

Aindling Bürgermeister Tomas Zinnecker hat wohl bald einen weiteren Konkurrenten bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr. Die neue Wähler- und Aktionsgemeinschaft Perspektive Aindling will mit ihrem Vorsitzenden Benjamin Schröter einen eigenen Kandidaten aufstellen.

Zudem wird sie bei der Versammlung am Freitag, 13. Dezember, eine Liste für den Marktgemeinderat präsentieren. Nach Angaben von Schröter stehen sechs bis sieben Kandidaten bereit. „Vorgestellt wird eine fast fertige Liste, da wir Interessierten noch die Möglichkeit bieten wollen, sich mit aufstellen zu lassen“, sagt der 33-Jährige. Noch muss die Aktionsgemeinschaft aber eine hohe Hürde überwinden. Um zu den Wahlen zugelassen zu werden und einen Bürgermeisterkandidaten zu stellen, braucht sie jeweils 80 Unterschriften. Wie Schröter sagt, werden dazu Anfang kommenden Jahres zwei Listen im Rathaus ausgelegt. Wie berichtet, will die Gemeinderätin und SPD-Politikerin Helga Holland bereits gegen Amtsinhaber Zinnecker antreten. Zudem suchen die Parteilosen im Ort und der Bürgerwille ’76 mit einer Anzeige nach einem Gegenkandidaten. Damit könnten bis zu fünf Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl in der Marktgemeinde antreten.

Schröter sagt, dass die Aktionsgemeinschaft mit den beiden Gruppierungen gesprochen habe, ob es möglich sei, einen gemeinsamen Wahlvorschlag zu machen. „Ich gehe aber nicht davon aus, dass das realisiert wird.“

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Der Vorsitzende der neuen Aktionsgemeinschaft ist zudem überzeugt, dass nach der Vorstellung der Kandidaten in der kommenden Woche die Hürde von 80 Unterschriften überwunden werden kann. Bei der Veranstaltung möchte die neue Gruppierung zudem ihre Ziele präsentieren. „Wir wollen das Thema Familie noch stärker in den Vordergrund stellen.

Hier wurden uns seitens unserer Unterstützer und interessierter Bürger schon einige Anregungen und Wünsche mitgeteilt“, erklärt Nadine Kabbeck, Sprecherin des Aktionskreises Familienfreundlichkeit. Die 36-Jährige ist berufstätige Mutter und engagiert sich wie der Vorsitzende im Elternbeirat des Kinderhauses St. Martin.

Ein weiteres Mitglied der Aktionsgemeinschaft ist die Goldschmiedemeisterin Christina März aus Stotzard. Sie sagt: „Wir wollen erreichen, dass die Spielplätze nicht mehr vernachlässigt werden.“

Nach Angaben von Schröter möchte die Aktionsgemeinschaft auch mit dem Thema Transparenz punkten. Daher haben die Mitglieder eine Facebook-Seite aktiviert, sodass auch über diese Plattform Informationen zur Verfügung stehen. „Mich wundert, dass die anderen Gruppierungen noch keine Web-Präsenz haben“, sagt der Vorsitzende Schröter.

Termin Die Aufstellungsversammlung findet am Freitag, 13. Dezember, in der Sportgaststätte der DJK Stotzard, Hausener Straße 12, statt. Beginn: 17 Uhr.

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