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Veranstaltung

14.08.2017

Wenn es spukt im Maislabyrinth

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4 Bilder
Es spukt im Maislabyrinth. Zu nächtlicher Stunde war es in dem Irrgarten ganz schön gruselig.
Bild: Josef Mörtl

Zahlreiche Besucher kommen extra wegen der Geisternacht nach Radersdorf, um sichso richtig zu gruseln. Vor allem für Familien mit kleinen Kindern war es ein Abenteuer

Kühbach-Radersdorf Die vielen Autos, die aus allen Himmelsrichtungen am Samstagabend bei Einbruch der Dämmerung auf Radersdorf zufuhren, ließen es schon erahnen: Es musste wieder Geisternacht sein im Maislabyrinth von Hans Tyroller. So war es auch. Dieser hatte ein ganz besonderes Umfeld geschaffen, vor allem für die vielen Familien mit kleinen Kindern, die ein einmaliges Abenteuer erleben wollten.

Überall herrschte Geisternacht-Feeling. Beim Betreten der Eingangszone roch es verführerisch nach Gegrilltem. Hierfür waren die Inchenhofener Reservisten zuständig. Überall brannten Feuer und es waren gruselige Gestalten aufgestellt. Hans Tyroller hatte Glück mit dem Wetter. Man brauchte zwar eine warme Jacke und gutes Schuhwerk, doch zumindest von ober her blieb es trocken. Gut vorgesorgt hatte, wer eine Taschenlampe mitgebracht hatte. Die schmalen Wege im 130 mal 195 Meter großen Maisfeld waren abgetrocknet und sehr gut zu gehen.

Die Besucher kamen von überall her, hauptsächlich aus dem näheren Umland, aber auch bis aus Straubing kamen die Gruselfans, um im nächtlichen, nach der Gestalt eines riesigen Dinosauriers namens Triciratops geformten Labyrinth ihren Spaß zu haben. Den ganzen Abend über gab es dichtes Gedränge am Ein- und Ausgang – denn es gab nur diesen einen. Zur Geisternacht-Stimmung passte es auch, dass viele Familien mit ihren kleinen Kindern gruselig verkleidet kamen.

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War es auf dem Vorplatz nur dämmrig, so tauchte man beim Betreten des Maisfeldes in absolute Dunkelheit ein. Nun wurde es wirklich gruselig. Im Maisfeld, an den Rändern des Weges, hatten sich 15 furchterregende Gestalten versteckt. Für sie war es natürlich ein Heidenspaß, die Leute zu erschrecken, wenn sie mit Geschrei urplötzlich auftauchten. Eher ängstliche Zeitgenossen wären hier fehl am Platz gewesen.

Trotz der Gruselei nahmen sich viele Besucher die Zeit, die Fragen auf 15 Tafeln zu beantworten, um an einem Quiz teilzunehmen. An den Stationen kam es immer mal wieder zu kleineren Staus.

Vor dem Eingang des Labyrinths war ein riesiger Sandkasten aufgestellt, wo die Kleinen nach Edelsteinen buddeln konnten. Wenn man mal tief drinsteckte im Labyrinth und ein paar Ehrenrunden gedreht hatte, hieß es ganz einfach ruhig bleiben. Andere Besucher nach dem Ausgang zu fragen half überhaupt nichts. Denn auch sie kannten den Weg nicht. Am besten war es noch, sich außerhalb des Feldes an Gebäuden oder Bäumen zu orientieren. Zur „Erleuchtung“ kam es manchem gerade recht, dass kurz nach 22 Uhr ein buntes Feuerwerk rund ums Maisfeld in den Himmel startete.

Hans Tyroller war mit der Veranstaltung voll zufrieden, obwohl es im Vorjahr wegen des herrlichen Sommerwetters noch mehr Besucher gegeben hatte.

Öffnungszeiten Geöffnet ist das Labyrinth montags bis donnerstags von 16 bis 20 Uhr und freitags bis sonntags von 14 bis 20 Uhr. Der letzte Einlass ist jeweils um 19 Uhr. Die nächste Geisternacht findet am Samstag, 9. September, statt. Geöffnet ist das Labyrinth bis 3. Oktober.

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