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Aichach-Friedberg

15.02.2015

Wieder mehr Narren beim Umzug in Zell

Viele Zuschauer und Umzugsteilnehmer hatten sich fantasievoll verkleidet. Auch gruselige Masken waren darunter zu sehen.
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Viele Zuschauer und Umzugsteilnehmer hatten sich fantasievoll verkleidet. Auch gruselige Masken waren darunter zu sehen.
Bild: Erich Echter

Die Zuschauer feiern friedlich. Polizei und Rotes Kreuz ziehen eine positive Bilanz. Sie berichten nur von kleineren Zwischenfällen.

Das Wittelsbacher Land war am Wochenende wieder fest in Narrenhand. Für Faschingsfreunde wurde eine Menge geboten. Allein der Umzug im Aichacher Stadtteil Griesbeckerzell lockte Tausende Zuschauer an.

Faschingsumzug in Griesbeckerzell In Zell waren in diesem Jahr wieder mehr Besucher beim Faschingsumzug. Norbert Bachmann, Präsident der Zeller Faschingsgesellschaft Zell ohne See, schätzte gestern am frühen Abend, dass trotz eisiger Temperaturen mehr als 15000 Narren das bunte Treiben verfolgt hätten. „Für das Wetter waren wirklich sehr viele Leute da“, sagte Bachmann. Er und seine Mitstreiter seien „sehr zufrieden“. Zudem hatte er den Eindruck, dass der Umzug insgesamt sehr friedlich verlief.

Das bestätigte Polizeichef Rudolf Rothhammer: „Es gab nur einige kleine Sicherheitsstörungen.“ Bei großen Menschenansammlungen im Zusammenspiel mit Alkohol könne es immer zu kleinen Rangeleien kommen. Die Polizei habe aber alles schnell gelöst. Er lobte die Zusammenarbeit mit der Faschingsgesellschaft: „Was wir hier im Vorfeld entwickelt haben, läuft gut.“ Auch der Einsatz der von dem Verein engagierten Security-Leute habe Wirkung gezeigt. „Das hat hier auch schon wüster ausgesehen, was Scherben und Abfall betrifft“, sagte Rothhammer.

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Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) musste an dem Tag nur vier Patienten versorgen. „Während des Umzugs war so wenig los wie schon seit 20 Jahren nicht mehr“, sagte BRK-Einsatzleiter Mario Pettinger. Erst danach mussten sich die Einsatzkräfte um zwei 16-Jährige kümmern, die „zu tief ins Glas geschaut“ hatten. Sie wurde laut Pettinger von ihren Eltern beziehungsweise Angehörigen abgeholt. Eine 21-Jährige, die ebenfalls bei den Sanitätern aufschlug, ging später selbstständig nach Hause. Nur eine 26-Jährige musste ins Aichacher Krankenhaus gebracht werden. Pettinger vermutet, dass die Zuckerkranke ihr Insulin nicht richtig eingestellt hatte.

Umzugspräsident Michael Kopp war mit dem Ablauf ebenfalls sehr zufrieden. Bei ein paar Wagen sei lediglich die Musik zu laut gewesen. Kreisbrandrat Ben Bockemühl sprach für die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk. Sein Fazit fiel kurz aus: „Es war alles in Ordnung.“

Faschingstreiben in Aichach Bereits am Samstag waren über 500 Schaulustige zum Faschingstreiben auf dem Aichacher Stadtplatz gekommen. Drei Garden tanzten hier auf der Bühne.

Weitere Faschingsumzüge Auch den Nachbarlandkreis Neuburg-Schrobenhausen hatte der Fasching fest im Griff. Hier strömten viele Besucher zu den Umzügenin Weidorf und Schrobenhausen.

Eine Bildergalerie zum Faschingsumzug in Griesbeckerzell finden Sie hier.

Eine Bildergalerie zum Faschingstreiben auf dem Aichacher Stadtplatz finden Sie hier.

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