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Leistungsschau

24.04.2015

Wila: Heute um 11 Uhr muss alles fertig sein

Robert Wittmann beim Aufbau des Wila-Stands der Firma Weidl.
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Robert Wittmann beim Aufbau des Wila-Stands der Firma Weidl.
Bild: Peter Metzger

Auf dem Volksfestplatz Aichach wird geschraubt, gehämmert, zusammengesteckt. 90 Aussteller bereiten sich auf die Wila vor. Einige sind bereits fertig, andere müssen heute noch ran.

Auf dem Aichacher Volksfestplatz herrscht am späten Donnerstagvormittag geschäftiges Treiben. Rund drei Dutzend Menschen schleppen allerlei Dinge hin und her: Werkzeugkoffer, Kabel, Pakete. Autos kommen, werden entladen, fahren wieder. Es hat gerade erst aufgehört zu regnen. Doch schon kommt über dem Gelände der Leistungs- und Verkaufsschau im Wittelsbacher Land, Wila, langsam die Sonne heraus.

Vor einem der drei Zelte stehen Robert Wittmann und Winfried Noppenberger vom Schrobenhausener Handwerksbetrieb Weidl-Rolladenbau GmbH. Wittmann klettert gerade auf eine Leiter. Zusammen mit seinem Kollegen schraubt er an einem Terrassendach. „Wir haben schon noch ein bisschen was zu machen“, sagt Wittmann: Markisen, Fliegengitter und mehr. Der Aufbau werde auch am Freitag noch weitergehen. Aus der Ruhe bringen lassen sich die beiden Monteure davon nicht: „Wir waren schon öfter da.“

Polizei und Verkehrswacht bieten Kettcar-Parcours an

Ebenfalls schon einiges an Wila-Erfahrung bringt Helmut Beck mit. Der Polizist und Vorsitzende der Kreisverkehrswacht werkelt am Donnerstagmittag mit seinem Team am Stand von Verkehrswacht und Polizei. Einer der Höhepunkte: ein Kettcar-Parcours für Besucher. Das Besondere: Sie müssen dabei spezielle Brillen tragen, die einen Alkoholgehalt von 0,8 und 1,3 Promille oder den Einfluss von Drogen simulieren. „Wir wollen zeigen, welche Auswirkungen Alkohol und Drogen auf die Verkehrssicherheit haben“, sagt Beck. Bei der Verkehrswacht steht das Grundgerüst. Am Nachmittag und auch am heutigen Freitag soll noch weiter am Stand gearbeitet werden, bis es dann um 11 Uhr mit der Wila losgeht.

Der Eröffnung ganz entspannt entgegenblicken kann dagegen Klaus Koch von der Firma Jausen-Klaus aus Jengen (Kreis Ostallgäu), die Südtiroler Spezialitäten anbietet: Speck, Wein, Schüttelbrot. Obwohl Koch zum ersten Mal an der Wila teilnimmt, steht sein Verkaufsstand bereits am Donnerstagmittag: „Ich kann jetzt heimgehen“. Andere sind 24 Stunden vor der Eröffnung ebenfalls schon recht weit: „Ich denke, dass wir bald fertig sind“, sagt Linda Leise, die den Stand des Bayerischen Roten Kreuzes betreut. Um 8.30 Uhr haben sie und ihr Team mit dem Aufbau begonnen. Bis auf das BRK-Schild steht fast alles dort, wo es hin soll. Auch am Stand der Aichacher Nachrichten, wo Angebote rund um unsere Zeitung präsentiert werden (siehe eigener Artikel), ist nicht mehr viel zu tun.

Veranstalter wollen Rekordbesucherzahl erneut erreichen

Andere Aussteller hingegen kommen erst heute und machen ihren Stand fertig. Für die Veranstalter Bernd Böhme und Oliver Schmid kein Problem. „Völlig reibungslos“ nennen sie den Verlauf der Vorbereitungen. Böhme und Schmid rechnen mit insgesamt 90 Ausstellern. Beide Hallen seien ausgebucht, sagt Böhme. Nur auf der Fläche draußen bleibe ein Platz frei. „Wir sind zufrieden.“ Vor zwei Jahren kamen nach Angaben der Veranstalter insgesamt rund 26000 Besucher auf die Wila. Dieser Rekordwert ist für Böhme und Schmid auch 2015 die Zielmarke. „Wir wollen ihn wieder erreichen“,sagt Böhme. (mit peme)

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