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Baar/Aichach-Friedberg

08.07.2010

Wohl doch zehn Standorte im Landkreis

Nachtrag zum Thema Behördenfunk: Im Landkreis wird es nicht nur neun Standorte, sondern eventuell noch einen mehr geben. Diese Information reichte das bayerische Innenministerium nach.

Es es nicht nur neun Standorte, sondern eventuell noch einen mehr geben. Diese Information reichte das bayerische Innenministerium nach. Der zehnte Standort könnte in der Gemeinde Baar liegen. Er ist allerdings für die Abdeckung im Suchkreis Augsburg zuständig, deshalb sei er zunächst nicht unter Aichach-Friedberg gelaufen, erklärte Nicole Schmieder von der Projektgruppe "DigiNet" im Innenministerium.

Ob in Baar tatsächlich ein Mast gebaut wird, steht aber noch nicht sicher fest. Es würden derzeit verschiedene Standorte geprüft, unter anderem auch im Staatsforst, heißt es aus der Projektgruppe. Würde Letzterer ausgewählt, stünde der Mast aber auf Thierhauptener Flur und somit wieder nicht im Baarer Gemeindebereich. Baars Bürgermeister Leonhard Kandler war bisher noch nicht über einen möglichen Standort in seinem Gemeindegebiet unterrichtet. Er sei "schon ein bissl überrascht", so Kandler auf Anfrage, wobei er grundsätzlich die Notwendigkeit des Behördenfunks nicht infrage stellt.

Zwei Firmen sind in der Region beauftragt

Wohl doch zehn Standorte im Landkreis

Den Informationsfluss gehemmt haben dürfte auch die Tatsache, dass im Suchkreis Augsburg eine andere Firma zuständig ist als im Wittelsbacher Land. Im Raum Augsburg ist der TÜV Rheinland beauftragt, Standorte für den digitalen Behördenfunk aufzutreiben, in Aichach-Friedberg ist es die Firma Telent.

Wie berichtet, soll in Bayern bis 2013 ein neuer, abhörsicherer Digitalfunk für Feuerwehren, Polizei und Rettungskräfte installiert werden. Er soll den alten, störanfälligen und in der Reichweite begrenzten Analogfunk ersetzen. (jca)

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