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Gemeinderat

22.03.2014

Wohnanlage in Terrassenform kommt an

Die Wohnanlage mit Terrassen soll in Mühlhausen in der Nähe des Feuerwehrhauses entstehen.
Bild: Architekturbüro Hilbich

Das Konzept könnte viel Geld sparen. Der Pilotversuch mit Hundetoiletten ist in Mühlhausen gut gelaufen. Andere Orte könnten dem Beispiel folgen

Eine Terrassenwohnanlage soll in Mühlhausen entstehen. Der Affinger Gemeinderat zeigte sich gegen vier Stimmen (Georg Brandmeier, Georg Engelhard, Siegfried Haas, Erich Menhart) einverstanden mit dem Vorentwurf für das 2200 Quadratmeter große Grundstück an der Staatsstraße/Ecke Jahnstraße unweit des Feuerwehrhauses.

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Architekt Jörg Hilbich hat das vierstöckige Gebäude mit sechs barrierefreien Wohneinheiten à 110 Quadratmeter für Ottens Immobilien in Friedberg entworfen. Hilbich betonte, mit dieser Bauweise könne man den Hang abfangen, dessen Sicherung ansonsten viel Geld kosten würde. Während Georg Brandmeier eine Anlage mit einer Etage weniger lieber gewesen wäre, lobte die Mehrheit den Entwurf. Willi Kosub nannte ihn zum Beispiel „genial und zeitgemäß“. Im Zuge des Baus soll auch die Einmündung entschärft und ein Gehweg angelegt werden.

Der Pilotversuch in Mühlhausen ist erfolgreich. Karl Hirschmann berichtete auf Anfrage von Ratskollege Franz Wallner, dass die Hundeklos gut angenommen werden. Schon in der nächsten Sitzung wird der Gemeinderat entscheiden, ob auch die übrigen Orte damit ausgerüstet werden.

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Mit zwei Leuchten ist der Weg zum Gebenhofener Sportplatz ausgestattet worden. Die Anordung auf beiden Seiten der Brücke ist wenig gelungen. „Da lachen sich alle tot“, sprach Josef Schmid gar von einem Schildbürgerstreich. So sei die Brücke zwar nun optimal ausgeleuchtet, der Rest des Weges aber bleibe weiter im Dunkeln. Der Gemeinderat beschloss, dass entsprechend viele Lampen nachgerüstet werden. Auch in Mühlhausen soll der noch dunkle zweite Weg zur Sportanlage mit Leuchten ausgerüstet werden. Josef Tränkl stimmte dagegen.

Nähe des Pfarrgartens in Aulzhausen ist ein Einfamilienhaus geplant. Das Grundstück befindet sich im Außenbereich. Nun wird geklärt, ob mit einer Ortsrandsatzung Baurecht geschaffen werden kann oder ob ein Bebauungsplan nötig ist. Eventuell wird noch ein angrenzendes Grundstück mit einbezogen. Die Werbeanlagen, die am entstehenden Edeka-Markt in Affing geplant sind, wurden genehmigt.

Ein Viertel des anfallenden Klärschlamms muss die Gemeinde Affing künftig entsorgen lassen. Ein Landwirt nimmt die 500 bis 1000 Kubikmeter nicht mehr ab, neue Interessenten gibt es nicht. Beauftragt wurde die Firma Emter aus Altenstadt. Die Entsorgung kostet bis zu 9000 Euro.

Beim Ausbau des Unterkreuthwegs in Mühlhausen erhielt die Firma Dobler aus Augsburg den Zuschlag für Kanal- und Straßenbau (rund 274000 Euro) und für die Wasserleitung (rund 52000 Euro). Die Firma Klaus aus Wehringen übernimmt Kanal und Wasserleitung in der Affinger Ortsdurchfahrt für rund 476000 Euro.

Erfreut nahm der Gemeinderat zur Kenntnis, dass einige Arbeiten am Kinderhaus billiger werden als gedacht. Das Gremium vergab mehrere Aufträge, unter dem Strich spart man sich rund 100000 Euro gegenüber der Kostenschätzung: Elektroarbeiten (110000 Euro), Firma Flunk, Kühbach; Aufzug (30400 Euro), Firma Rieser, Nördlingen; Heizung (76000 Euro) und Sanitär (L&H Versorgungstechnick, Tapfheim; Estrich (28600 Euro), Firma Neumann, Obergriesbach; Brandschutz-Baubegleitung (1500 Euro), Christian Töpfel. Wegen der Ersparnis winkte das Gremium rund 4000 Euro für eine zweite Wasserstelle im Garten durch. (jca)

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