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16.04.2015

Zäune gegen Hundehaufen

Bürger sammeln Unterschriften

Offenen Charakter sollte das Baugebiet „Am Leitengraben“ in Mühlhausen haben. Deshalb wollte Planer Paul Kienberger kaum Zäune erlauben. So beschloss es dann auch der Gemeinderat. Doch in der Praxis ist die gute Idee „absolut nicht praktikabel“, sagen die Anwohner. Sie fordern mit einer Unterschriftenliste, dass die Gemeinde doch Zäune erlaubt. Denn sie haben genug von Hundehaufen in ihren Gärten. Und anderen Problemen.

18 Anwohner wollen, dass der Bebauungsplan geändert wird. Das liegt nicht nur an rücksichtlosen Gassigehern, wie sie schreiben. Eltern sorgen sich auch um ihre kleinen Kinder, die ohne Zaun leicht entwischen können. Dabei gibt es einen Pool in der Nachbarschaft und der Baustellenverkehr nimmt zu.

Der Bebauungsplan erlaubt Zäune zwischen den Häusern, nicht aber hin zu öffentlichen Flächen. Außer, wenn Sträucher vorgepflanzt werden, ist ein Zaun im Abstand von 1,50 Meter von der Grundstücksgrenze erlaubt. Den Platzverlust halten die Bewohner aber für inakzeptabel. Im Gemeinderat stießen sie mit ihrem Anliegen auf offene Ohren. Einstimmig befürwortete das Gremium die Änderung. Lediglich bei der Zaunhöhe schieden sich die Geister. Für einen Meter stimmten sechs Räte, die Mehrheit sprach sich für 1,50 Meter aus. (jca)

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