Newsticker
Corona-Gipfel beendet: Lockdown wird verlängert, aber Öffnungen sind möglich
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Zehn grüne Paradiese - jedes anders

Veranstaltung

20.06.2017

Zehn grüne Paradiese - jedes anders

Gut lachen hat Ursel Higl, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins mit ihrer gelungenen Aktion der Gartenbegehung. Sie öffnete auch ihre große Gartenanlage östlich und westlich der Friedberger Ach, wo es viel zu sehen und zu bestaunen gab.
3 Bilder
Gut lachen hat Ursel Higl, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins mit ihrer gelungenen Aktion der Gartenbegehung. Sie öffnete auch ihre große Gartenanlage östlich und westlich der Friedberger Ach, wo es viel zu sehen und zu bestaunen gab.
Bild: Josef Abt

Der Rehlinger Gartenbauverein organisiert zum eigenen 30-jährigen Bestehen eine besondere Aktion. Zehn Garteneigentümer öffnen ihre Oasen. Der Andrang ist groß.

Zehn Rehlinger Gartenbesitzer öffneten am Sonntag ihre Gartentüre für eine Begehung. Organisiert hat das der Obst- und Gartenbauverein Rehling in Zusammenarbeit mit den Garteneigentümern, auch wegen seines 30-jährigen Gründungsjubiläums, das der Verein heuer begeht. Bereits vor fünf Jahren hatte es eine ähnliche Veranstaltung gegeben. Am Sonntag zog diese private Gartenschau bei herrlichem Sommerwetter mehrere hundert Besucher aus der ganzen Region an. Ab dem Mittag pendelten sie zwischen den einzelnen Ortsteilen – zu Fuß, mit dem Radl oder auch per Auto.

Zu sehen war ein breites Spektrum, denn jeder Garten war anders gestaltet. Da konnte man sich Anregungen auch für das eigene Heim holen. Eine Vielzahl von Stauden und blühenden Blumen, tolle Sitz- und Liegeecken waren zu bewundern. Dazu manch ausgefallene Gartendekoration, sei es aus Ton, Edelstahl oder hölzernen Rohstoffen. Einmal herrschte chinesisches Flair, nebenan war ein kindergerechter Naturgarten mit selbstgebautem, originellen Grill zu entdecken. Sitzecken aus schmiedeeisernen Gartenmöbel wie auch alte, urige und lauschige Plätzchen – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Ein besonderes Plätzchen mit Sitzflächen direkt an der Friedberger Ach fand man in Oberach, ein Plätzchen zum Träumen und Genießen mit freier Sicht ins Lechfeld. Hier stand bis vor vier Jahren noch die urige „Oberacher Hütte“, in der so manche Flasche getrunken wurde und die so manche Geschichte hätte erzählen können. Die Hütte – ein Treff für viele Jugendliche, der heuer sein 30-jähriges Bestehen hätte feiern können – ist dem idyllischen Ruheplatz der Familie Happacher gewichen. Hier gibt es eine lauschige Laube mit Sitzgelegenheit.

Ein großer Naturgarten mit Wildsträuchern, Blumen, Stauden und Gemüsegarten erwartete den Besucher auf dem Areal von Ursula Higl in Oberach. Ein Steg führt auf die andere Seite der Friedberger Ach. Dort gibt es eine Bienenweide, ein neu angelegtes Hügelbeet und einen originellen Hexengarten mit allerlei urigen Skulpturen.

Die nächste Station lag am Ortseingang von Unterach: das riesige Gelände der Familie Haberl. Einmal gibt es dort einen großen, exakt angelegten Gemüsegarten mit gepflasterten Wegen, Steinmauern und Liegeplatz. Gleich nebenan bietet sich ein Blick in den weitläufigen Garten mit Bäumen, umgeben von Steinmauern und idyllischen kleinen Sitzecken zum Verweilen und Entspannen.

Im Nutz- und Ziergarten von Leni Jakob warteten nicht nur liebevoll angelegte Mauern mit den passenden Blumen und Sträuchern, hier hatten die Besucher auch ausreichend Gelegenheit zu einer Pause bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, dazu Eis aus der Region. Fast alle Besucher nutzten dieses Angebot zu einem kleinen Plausch und Erfahrungsaustausch. Viele hatten Anregungen für den eigenen Garten gesehen. Es gab durchwegs Lob für die gelungene Gartenauswahl dieser offenen Besichtigung. Dank galt natürlich all jenen, die ihre Gärten für die Besichtigung frei gegeben hatten. Natürlich war dies für sie auch mit körperlicher Anstrengung schon viele Wochen vor dem Termin verbunden, schließlich wollte man den Gartenliebhabern etwas Besonderes und einen gepflegten Garten bieten, was allemal gelungen ist. Bereits am Sonntag gibt es im Landkreis Aichach-Friedberg die nächste Gelegenheit, heimische Paradiese zu entdecken: Am Sonntag, 25. Juni, ist in ganz Schwaben nämlich der „Tag der offenen Gartentür“ unter dem Motto „Bayern blüht“. Im nördlichen Landkreis Aichach-Friedberg werden an diesem Sonntag drei Gärten vertreten sein:

l Ursula Higl in der Achstraße 1 in Rehling-Oberach, wo die Gärten mit dem neu angelegten Hexengarten zu bestaunen sind,

l Geöffnet wird auch der 20 Jahre alte und fast 200 Quadratmeter große Schulgarten der Grund- und Mittelschule Pöttmes mit Teich, grünem Klassenzimmer, Beeten und Obstbäumen, Gartenstraße 28 in Pöttmes.

l Geöffnet wird auch der Garten von Ursula Fischer, Buchenweg 3 in Adelzhausen, ein alter, eingewachsener Garten mit altem Baumbestand, Hütte, Gartenteich, Blumen, Hochbeeten und Pool.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren