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Kirche

08.08.2012

Zu Ehren des heiligen Laurentius

Ein Prosit auf ein gelungenes Pfarrfest gab es zwischen (von links) Pater Dominikus Kirchmaier, Pfarrer Jakob Zeitlmeir i. R. und Bürgermeister Rudi Fuchs zum Abschluss des kleinen Kirchweihtages in Aulzhausen.
Bild: Lorenz Drexl

Aulzhausener Kirchengemeinde feiert Patrozinium und Pfarrfest

Affing-Aulzhausen Festtagsstimmung herrschte in und um die Aulzhausener Pfarrkirche St. Laurentius und Elisabeth. Gefeiert wurden das Patrozinium und das Pfarrfest. Die barocke Pfarrkirche, die dem heiligen Laurentius geweiht ist, wurde im Jahre 1735 erbaut.

Mesnerin Brigitte Grabler sorgte für farbenfrohen Blumenschmuck im Gotteshaus. Bereits beim Einzug von Pater Dominikus mit seiner Ministrantenschar verspürte man den festlichen Tag. Mit einer gesanglichen und klangvollen Festmesse setzte der Kirchenchor Aulzhausen-Anwalting unter der Leitung von Sigrid Strobl und begleitet von Maximilian Strobl an der Orgel einen Glanzpunkt. Lektorin Verena Kastl bat in den Fürbitten für den Segen der Pfarrgemeinde.

Pater Dominikus Kirchmaier erwähnte in seiner Festpredigt besonders die Treue des Kirchenpatrons Laurentius zur Kirche und den Mut, sein Leben für Gott zu geben. Laurentius starb nach einer früheren Überlieferung am 10. August 258 zusammen mit vier Klerikern als Märtyrer. Laurentius war Diakon des Papstes Sixtus II in Rom, wo er für die Armen zu sorgen hatte. Pater Dominikus betonte, dass der Heilige in der Zeit der Christenverfolgung durch den römischen Kaiser Valerian ein Glaubenszeugnis ablegte und zum Fundament der Kirche zählt. Christenverfolgung gebe es auch in der heutigen Zeit in manchen Ländern dieser Welt, sagte Kirchmaier.

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Nach dem Segen ging es hinüber zum Pfarrgarten, wo zwischenzeitlich viele freiwillige Helfer für das leibliche Wohl gesorgt hatten. Bürgermeister Rudi Fuchs, der gewohnt souverän mit Markus Heidenreich als Schankkellner fungierte, war sichtlich erfreut über die Vielzahl der Gäste. Am Spielplatz für die Kinder und bei Grillbraten, Kaffee und Kuchen waren nur heitere Gesichter zu sehen.

Sternschnuppen, Tränen und Bauernregeln

Gesprächsstoff gab es zur Genüge: von der Vielzahl der Sternschnuppen – auch Laurentiustränen genannt –, die um den Laurentiustag (10. August) zu sehen sind, bis hin zu den Bauernregeln. Da der Laurentiustag als Lostag im Bauernkalender gilt, gibt es viele. So heißt es zum Beispiel: „Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut.“ Mit einer Dankandacht und dem Laurentius-Lied endete der kleine Kirchweihtag. (rex)

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