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Landvolk

10.02.2020

Zuhören lernen

Seminar dreht sich ums Verstehen

Der dritte Seminarabend der Landvolkgemeinschaft Aichach stand unter dem Titel: „So dumm ist das gar nicht, den anderen verstehen wollen“. Dazu referierte Andrea Schmid aus Friedberg, Supervisorin und Dipl.-Sozialpädagogin. Die Vorsitzende der Landvolkgemeinschaft, Ulrike Meitinger, begrüßte die Besucher im Gasthof Büchel in Klingen.

Die Referentin sagte: „Es gibt viele Gelegenheiten, sich nicht zu verstehen.“ In Bezug auf ihren Vortrag gab sie den Zuhörern zu verstehen, dass sie bestimmten, was verstanden werde. Denn die Umwelt werde subjektiv gehört. Das erkläre auch, dass die Besucher unterschiedliche Eindrücke vom Vortrag mit nach Hause nehmen würden.

Andrea Schmid ging auch auf Vorurteile ein, die alle Menschen hätten. Sympathie entscheide sich auf den ersten Blick. Die Referentin machte klar: „Wir nehmen vieles nicht wahr, weil unser Gehirn damit überfordert wäre.“

Was aber tun, um den anderen besser zu verstehen? Bei Konflikten brauche es eine zuhörende Haltung und Zeit, so die Referentin. „Jeder Satz, den wir sagen, hat vier Seiten: die Sachebene, den Beziehungsaspekt, den Appell und die Selbstoffenbarungsseite“. Es wäre also ratsam, sich in der Zuhörerrolle zu üben. Denn durch Zuhören entsteht Beziehung. Als weiteren Rat gab sie den Besuchern mit: Zusammenfassen, wiederholen, was der andere gesagt hat. (wak)

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