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Jubiläum

30.05.2012

Zum Geburtstag ein gut besuchtes Hoffest

In zünftiger Tracht begrüßte der Hausherr Franz Ottillinger (Mitte) die Gäste.
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In zünftiger Tracht begrüßte der Hausherr Franz Ottillinger (Mitte) die Gäste.

Pöttmeser Metzgerei Ottillinger feiert 170-Jähriges. Gäste erkunden die Maschinen

Pöttmes Kurz vor Mittag gab es kaum noch einen freien Sitzplatz rund um das Betriebsgelände der Hofmetzgerei Franz Ottillinger am Erlenschlag in Pöttmes. Die traditionsreiche Metzgerei feierte das 170-jährige Bestehen ihres Fachbetriebs, der auch in der vierten Generation in ihrer Branche einen exzellenten Ruf genießt.

In sieben Filialen, davon allein drei im Raum Augsburg und eine im Landkreis Donau-Ries, sind zurzeit mehr als 120 Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kommt ein breit gefächerter Partyservice. Die Familie Ottillinger setzt nach eigenen Angaben seit Jahren primär auf regionale Qualitätsprodukte. Die Metzgerei stehe im Vertrag mit landwirtschaftlichen Betrieben aus der Umgebung des Paartals und des Wittelsbacher Landes, deren Tiere artgerecht gehalten und umweltangepasst gefüttert werden. Strenge Qualitätskontrollen garantierten eine erstklassige Ware.

Entsprechend üppig und bayerisch herzhaft waren die kulinarischen Spezialitäten, mit denen die Besucher verwöhnt wurden. Schwein, Rind und Ochs am Spieß, Weißwurst, Wurstsalat und Steaksemmel, zum Nachtisch Kiacherl oder Erdbeerkuchen – dazu ein wolkenloser blauer Himmel, süffiges Bier und deftige Blasmusik, schöner kann man einen so hohen Geburtstag nicht feiern.

Zum Geburtstag ein gut besuchtes Hoffest

Die vor Kurzem gegründete Blaskapelle Pöttmes mit ihrem Dirigenten Andreas Wenger hatte sich direkt am Eingang zum Festzelt aufgebaut, kleine Verkaufsstände mit heimischen Produkten boten ihre Spezialitäten an, darunter Nudelwaren und Honig. Selbstverständlich konnte man sich am hauseigenen Wurststand mit entsprechenden Produkten eindecken.

Großen Anklang fanden auch die vom Hausherrn persönlich geleiteten stündlichen Führungen durch das Betriebsgebäude mit seinen modernen Produktionseinrichtungen. Derweil durften die Kinder in der Hüpfburg toben, den Ball in die Gummitorwand schießen oder sich am Schminktisch in eine Märchengestalt verwandeln lassen.

Eine beachtliche Jubiläumswurst wartete auf den richtigen Schätzer: Bis auf die dritte Stelle hinterm Komma galt es, das genaue Gewicht zu ermitteln, dann winkte ein 100- Euro-Gutschein. Ein Gewinn für alle Gäste wie für die Veranstalter war allemal das Hoffest an sich, das erst am späten Nachmittag endete.

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