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10.07.2019

Zuversicht bei der Bauer AG

Michael Stomberg

Neuer Vorstandschef: Wir sind gut aufgestellt

Michael Stomberg, Vorstandsvorsitzender der Bauer AG, sieht den Konzern gut aufgestellt. Die Auftragslage sei gut und der Baumarkt stabil. Bei seiner ersten Hauptversammlung in Schrobenhausen waren laut einer Mitteilung über 400 Aktionäre und Aktionärsvertreter und damit fast 70 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft anwesend. Die Bauer AG, gegründet 1790, ist der größte Arbeitgeber der Region mit rund 2000 Beschäftigten allein am Stammsitz in Schrobenhausen, Edelshausen und Aresing. Weltweit verzeichnet das Tief- und Maschinenbauunternehmen im vergangenen Jahr 2018 mit etwa 12000 Mitarbeitern in rund 70 Ländern eine Gesamtkonzernleistung von 1,7 Milliarden Euro.

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Stomberg, seit November am Steuer, sieht die drei Segmente Bau, Maschinen und Resources auf Kurs. Sie würden auch in den kommenden Jahren die Richtung des Konzerns maßgeblich bestimmen. Die Bauer AG habe im abgelaufenen Geschäftsjahr die Ertragskraft weiter steigern können und die Ergebnisziele klar erreicht. Er sehe gerade im Bereich Resources weiteres Potenzial, sagte Stomberg. In diesem Geschäftsbereich geht es um Produkte und Serviceangebote für Wasser, Umwelt und Bodenschätze. Der Vorstandsvorsitzende will die konzernübergreifende Zusammenarbeit stärken, um unter anderem im Bereich der Entwicklung und Innovationen, der Digitalisierung, aber auch im operativen Geschäft Synergien zu erzielen.

Thomas Bauer, der bis 2018 insgesamt 32 Jahre lang an der Spitze des Unternehmens stand, ist in den Aufsichtsrat gewechselt und gerichtlich zum Nachfolger des ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds Klaus Reinhardt bestellt worden. Bei der nun erforderlichen Nachwahl auf der Hauptversammlung wurde Bauer mit 85 Prozent der Stimmen von den Anteilseignern bis zum Ende der Periode in das Gremium gewählt und übernimmt den Vorsitz. Die Aktionäre stimmten in der Hauptversammlung mit großer Mehrheit auch für die anderen, zur Beschlussfassung anstehenden Punkte: Die Dividende bleibt, wie im Vorjahr, bei 0,10 Euro je Aktie. (AN, cli/ Foto: Michael Wollmann)

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