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Theater

13.04.2019

Zwerge verkuppeln Schneewittchen

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Die Theatergruppe der Staatlichen Realschule Affing-Bergen spielte das Stück „Hinter den sieben Bergen“. Darin versuchen die sieben Zwerge, das zickige Schneewittchen wieder loszuwerden. Per Mausklick suchen die sieben Zwerge nach einem Traumprinzen für das junge Mädchen.

Realschule Affing-Bergen führt „Hinter den sieben Bergen“ auf

Eine handysüchtige Zicke, die sich vegan ernährt und am liebsten mit ihrer Freundin Aschenbrödel chattet – das ist das Schneewittchen von heute. Zumindest stellt sich die Theatergruppe der Realschule in Affing-Bergen die Märchenfigur so vor. Mit ihrer Version des Klassikers sorgten die Schüler für viele Lacher. Am Donnerstagabend führten sie ihr Theaterstück „Hinter den sieben Bergen“ in der gut gefüllten Schulturnhalle auf. Am Freitagvormittag bekamen die Fünftklässler noch eine Vorstellung, dann war das Abenteuer schon wieder vorbei.

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Schneewittchen sagte zu den sieben Zwergen in schnippischem Ton: „Ich gehe nirgends ohne mein Smartphone hin.“ Die schöne junge Frau war vor ihrer bösen Stiefmutter und ihrem Vater, einem reichen Immobilienhai, geflohen und suchte im Zwergenhaus Unterschlupf. Anfangs waren die kleinen Männchen von der Mitbewohnerin angetan. Das änderte sich schnell, denn mit seinen Launen und Macken machte es der Gast ihnen nicht leicht. „Schneewittchen muss weg!“, da waren sie sich schnell einig.

Gekonnt wurden in dem Stück verschiedene Märchenfiguren miteinander verknüpft und in die heutige Zeit versetzt. Statt Frau Holle kam Madam Holle mit starkem französischem Akzent auf die Bühne. Die Zwerge schlugen ihr vor, dass Schneewittchen ihre Helferin werden könnte. Aber weder Madam Holle noch der Drache wollte Schneewittchen um sich haben. Das Forscherteam Rumpel und Stilzchen hatte eine Idee: Auf einer Dating-Plattform wurde nach einem Prinzen für sie gesucht. Getreu dem Motto: „Soll sich doch der Prinz mit Schneewittchen herumschlagen.“

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In die Rolle des Schneewittchens schlüpfte Itziar De Miguel. Die sieben Zwerge wurden von Rana Mestanlar, Nisha Wiedemann, Annika Bestele, Pius Christoph, Finja Schwalm, Sebastian Arzberger und Selma Buffinton gespielt. Die Rolle des Forscherteams Rumpel und Stilzchen übernahmen Elias Lechner und Nina Brosch. In einer Doppelbesetzung brillierte Lea Montag: Die Schülerin spielte das Aschenbrödel und den Drachen. Die zwei Prinzen mimten Finja Schwalm und Annika Bestele, beide standen auch als Zwerge auf der Bühne. Carina Müller und Rana Mestanlar waren die Erzählerinnen.

Die Schulband bestand aus Everett Lufcy, Felix Bergmeier, Isabella Bleiß, Ben Seiderer, Philipp Waldmann, Philipp Obeser und Johanna Brand. Unterstützt wurden sie von der früheren Schülerin Anna Hartl. Für Kostüme und Kulisse sorgten die Sechstklässler Louisa Bertel, Natalie Drexl, Andreas Fehrer, Ronja Higl, Christoph Jakob, Franziska Lechner, Laura Müller und Sara Wernetshammer. Für Ton und Technik waren Niklas Bosch, Sebastian Brunner, Alex Abt, Nico Hochmuth, Simon Moser, Philip Reinhardt, Fabian Onasch, Michael Rimbach, Dominik Albrecht und Peter Weikert zuständig. Betreut wurden die Schüler von den Lehrerinnen Manuela Hoch (Regie), Franziska Wolf (musikalische Leitung) und Maria Fest (Kostüm/Kulisse). (ande)

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