Welches Thema in Kühbach liegt Ihnen besonders am Herzen?
Unsere schöne Marktgemeinde, unsere Bürgerinnen und Bürger sowie meine bestens aufgestellte Rathausfamilie liegen mir besonders am Herzen. Das über sechs Jahre aufgebaute und bestens funktionierende Netzwerk zu Bürgermeisterkollegen, Landkreis und Landtag ist von unschätzbarem Wert.
Kühbach startet in diesem Jahr mit der Sanierung des Anwesens „Zum Schmausn“ die Neugestaltung der Ortsmitte. Wie weit wird dieses große Projekt bis zur nächsten Wahl in sechs Jahren sein?
Seit Jahren arbeiten wir schon akribisch daran, die Bürgerschaft zu beteiligen, Grundstücke zu erwerben, gezielt zu planen, um Förderungen bestmöglich auszuschöpfen und das beste Ergebnis zu erzielen. Dieses Großprojekt, dessen Resultat Kühbachs Ortsbild für Jahrzehnte prägen wird, wird uns auch die nächsten Jahre intensiv beschäftigen. Natürlich möchten wir diese bedeutende Maßnahme so schnell wie nur möglich umsetzen.
Was wollen Sie für die Jugend in der Gemeinde tun?
Es engagiert sich eine große Anzahl von Jugendlichen in unseren Vereinen und Institutionen. Egal, ob beim TSV, dem Burschen- oder Musikverein, der Feuerwehr oder Kirche, es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen. Der Marktgemeinderat hat vier Jugendbeauftragte bestellt, die genauso wie ich immer mit einem offenen Ohr zur Verfügung stehen. Ich bin davon überzeugt, dass ein breit gefächertes Angebot für unsere Jugend vorliegt.
Was brauchen die Senioren?
Wir haben in Kühbach und in Unterbernbach einen bestens aufgestellten Seniorenkreis, dem sich jede und jeder anschließen kann. Unser Pfarrer-Knaus-Heim bietet die Möglichkeit, im Heimatort zu bleiben, falls Pflegebedarf besteht. Außerdem kann Kühbach nahezu alle Bedürfnisse des täglichen Lebens abdecken und ärztliche Versorgung gewährleisten.
Warum ist es wichtig, wählen zu gehen?
Um Demokratie und die Zukunft des Marktes mitzugestalten, ist es in erster Linie wichtig, den Personen, durch die man sich am besten vertreten fühlt, seine Stimme zu geben. Nur so ist es möglich, Zukunft mitzugestalten und Dinge zu verändern. Es würde mich sehr freuen, wenn wir in Kühbach ein positives Ausrufezeichen durch eine überaus starke Wahlbeteiligung setzen könnten.
Wie würden Sie einem Fünfjährigen die Aufgaben eines Bürgermeisters erklären?
Als Fünfjähriger habe ich schon zu meinem Opa, Bürgermeister Karl Kerscher, aufgeschaut und sicherlich trage ich es seither in mir, dass ich selbst einmal Bürgermeister werden möchte. Auch ich möchte unsere Kleinsten begeistern. Deshalb kann ich jedem Fünfjährigen erklären, dass Bürgermeister von Kühbach der schönste und vielfältigste Beruf der Welt ist.
Warum hätten Sie sich eine/n Konkurrentin/Konkurrenten gewünscht?
Im Sport ist ein Spiel ohne Gegner eine einseitige Angelegenheit, in der Kommunalpolitik ist es eine Bestätigung. Jeder, der kritisiert, hätte die Möglichkeit gehabt, selbst anzutreten. Mich macht es stolz, dass ich so viele positive Rückmeldungen auf meine erneute Kandidatur und die Liste der Ortsgemeinschaft Kühbach bekommen habe.
Karl-Heinz Kerscher
- Alter: 54 Jahre
- Aufgewachsen in: Kühbach
- Kinder: zwei erwachsene Töchter
- Ausbildung/Beruf: Ausbildung zum Großhandelskaufmann, zuletzt stellvertretender Gebietsverkaufsleiter in der Heiz- und Energiespartechnik
- Hobbys: Mein größtes Hobby ist Kühbach
- Was würden Sie gerne besser können? Ich würde manchmal gerne besser über Dinge hinwegsehen können, die mich in meiner Arbeit blockieren und einschränken.
- Ehrenamt: Mitglied in nahezu allen Ortsvereinen, stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer des Fördervereins des TSV Kühbach, Stadionsprecher beim Fußball und den Stockschützen
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren