Seit wenigen Tagen werden die Arbeiten zum Ausbau des Kulturgrabens im Aichacher Stadtteil Griesbeckerzell fortgesetzt. Dabei handelt es sich um ein wichtiges Projekt für den Hochwasserschutz. Aktuell ist der Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens in Arbeit.
Laut Mitteilung der Stadt wird der Ausbau des Kulturgrabens vom Freistaat Bayern gefördert. Damit will die Stadt die Wassermassen bei Starkregenereignissen in den Griff bekommen. Im nun begonnenen Bauabschnitt wird ein Rückhaltevolumen von rund 12.000 Kubikmetern geschaffen. Dafür sind knapp 1,6 Millionen Euro angesetzt. Die Stadt rechnet mit einer Förderung von 50 Prozent.
Ausbau Kulturgraben: Eine Vollsperrung ist vorerst nicht nötig
Die Arbeiten an diesem Abschnitt finden am Ortsausgang in Richtung Haunswies (Affing) statt und dauern nach Einschätzung der Stadt voraussichtlich bis Ende des Jahres. Beim ersten Teil der Arbeiten, die im August mit einem Ableitkanal starteten, war eine Vollsperrung nötig. Das ist aktuell laut Bianca Eiglmeier vom Stadtbauamt nicht geplant. Zeitweise aber wird eine halbseitige Sperrung der Straße im Bereich des geplanten Hochwasserrückhaltebeckens notwendig, kündigte sie an.
Laut Bürgermeister Klaus Habermann läuft bislang „alles nach Plan bei diesem absolut fordernden Projekt zum Hochwasserschutz“. Es hat eine lange Vorgeschichte. Seit 1982 liefen die Bemühungen, den Ort mit einem Ausbau des teilweise verrohrten Kulturgrabens vor Überschwemmungen zu schützen. Die Maßnahme soll voraussichtlich 2028 abgeschlossen werden. (AZ)
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren