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Fußball-Bezirksliga

26.11.2019

Adrianowytsch verlässt Hollenbach im Sommer

Spielertrainer Christian Adrianowytsch und der TSV Hollenbach gehen im Sommer getrennte Wege.
Bild: Wilhelm Baudrexl

Der Spielertrainer und der TSV gehen zur neuen Saison getrennte Wege. Mit der Arbeit des 33-Jährigen ist man im Krebsbachtal vollends zufrieden.

Spielertrainer Christian Adrianowytsch und der Bezirksligist TSV Hollenbach beenden ihre Zusammenarbeit im kommenden Sommer. Darauf einigten sich beide Seiten einvernehmlich in den vergangenen Wochen.

„Eine zeitige Entscheidung bringt allen Beteiligten Klarheit und die Möglichkeit früh für die Zukunft zu planen. Die Mannschaft wurde nach dem Spiel gegen Wertingen bereits informiert.“, so Bernhard Fischer von der Hollenbacher Abteilungsleitung. „Wir sind stolz Christian dann im Sommer fünf Jahre lang als Spielertrainer beim TSV Hollenbach gehabt zu haben. Er war sportlich und fachlich ein Gewinn und hat beim TSV eine Ära geprägt. Auch charakterlich war er stets korrekt, die Spieler konnten zu ihm aufblicken.“, so Fischer weiter. Ein Wechsel auf der Kommandobrücke sei nach fünf Jahren vor allem für die Entwicklung der jungen Spieler notwendig. „Für viele ist Christian der erste und bisher einzige Trainer im Seniorenbereich. Ein neuer Trainer kann neue Impulse setzen und die Jungs voranbringen.“

Hollenbach: Ein Adrianowytsch-Nachfolger steht noch nicht fest

Adrianowytsch war im Sommer 2015 vom Bayernligisten FC Pipinsried ins Krebsbachtal gewechselt. Bei seiner ersten Trainerstation gelang dem Augsburger gleich in seinem Premierenjahr die Kreisligameisterschaft und somit Hollenbachs Bezirksligacomeback nach 17 Jahren Abstinenz. Die vergangene Saison schlossen die Hollenbacher unter Adrianowytschs Kommando auf dem dritten Platz ab, was die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte bedeutete. Aktuell befindet sich der TSV mit 31 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz und kann wohl für eine weitere Bezirksligasaison planen. Im Sommer verletzte sich Adrianowytsch in einem Vorbereitungsspiel gegen den Regionalligisten TSV Rain am Lech am Knie. Bei einer Grätsche zog sich der 33-jährige einen Kreuzbandriss zu und fällt seither aus. Wann er im neuen Jahr wieder eingreifen wird, lässt Adrianowytsch noch offen. Der 33-Jährige möchte kein Risiko eingehen und seine Verletzung vollständig auskurieren.

Wie es im Krebsbachtal weiter geht, ist noch nicht geklärt. Die Verpflichtung eines reinen Trainers sei genauso vorstellbar, wie ein erneutes Spielertrainerengagement. Fischer: „Unsere Nachwuchsspieler haben bewiesen, dass sie selbst Verantwortung übernehmen können. Grundsätzlich gibt es mehrere Faktoren die passen müssen – egal ob der Trainer auf dem Platz oder an der Linie steht.“ (nzf)

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