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27.07.2010

Affing hofft auf einen dankbaren Gegner

Auf Stürmer Lukas Schmitt muss der FC Affing heute gegen den TSV Gersthofen verzichten. Archivfoto: ebm

Affing 2000 Zuschauer hat sich Affings Trainer Stefan Tutschka kürzlich im Interview mit unserer Zeitung für das erste Heimspiel der Landesliga-Saison gewünscht. Ob es heute Abend so viele werden, darf bezweifelt werden. Außer Frage steht jedoch, dass die Partie gegen Gersthofen (ab 18.30 Uhr) bereits ein Fingerzeig sein kann.

"Wenn wir verlieren, haben wir bereits einigen Abstand zum Mittelfeld. Da stehen wir schon etwas unter Zugzwang", rechnet der Affinger Trainer vor. Doch so weit soll es natürlich erst gar nicht kommen. Tutschka hat die Gersthofer vergangenen Sonntag gegen Pipinsried beobachtet und hat keineswegs eine unschlagbare Mannschaft gesehen.

Das Team von Robert Walch hätte unter normalen Umständen bereits nach 20 Minuten 0:2 zurückliegen müssen, sagt der FCA-Coach. "Die sind am Anfang total geschwommen. Wenn sie so auch gegen uns spielen, gewinnen wir", scherzt Tutschka. Wohl wissend, dass die Gersthofer bemüht sein werden, die gleichen Fehler nicht noch mal zu machen. Sicher ist, dass die Walch-Elf nach dem 4:1-Auftaktsieg mit gehörigem Rückenwind anreisen wird.

Raffler trifft gerne gegen den heutigen Gast

Affing hofft auf einen dankbaren Gegner

Den dürften sie allerdings auch brauchen, denn in den bisherigen drei gemeinsamen Landesliga-Jahren gab es für die TSV-Kicker nur einen einzigen Punkt gegen Affing. Der stammt jedoch aus dem bislang letzten Aufeinandertreffen im April. In Gersthofen führte Affing bis zur sechsten Minute der Nachspielzeit 2:1, ehe Stürmer Berat Breca für den Ausgleich sorgte. Das Hinspiel hatten die Affinger auf eigenem Platz 3:1 gewonnen. Allein Daniel Raffler traf in der Vorsaison dreimal gegen Gersthofen.

"Der FC Affing ist klarer Favorit", betont Gersthofens Trainer Robert Walch. Um beim Angstgegner bestehen zu können, sei es zunächst einmal erforderlich, sicher in der Abwehr zu stehen. "Wir wollen denen ja nicht ins offene Messer laufen." Geht es nach den Ergebnissen der vergangenen Saison, dürfte die Zuschauer jedenfalls ein torreiches Derby erwarten.

Personell setzt Tutschka im Großen und Ganzen auf die Elf der 0:1-Auftaktniederlage gegen den Sportbund Rosenheim. Wie berichtet, spielten sich die Affinger zahlreiche gute Chancen heraus, scheiterten aber stets vor dem gegnerischen Kasten. Lukas Schmitt vergab laut Tutschka eine "Hundertfünfzigprozentige", als ihm der Ball unglücklich versprang und den völlig freistehenden Daniel Raffler nicht mehr erreichte. Zumindest dieses Pech kann Schmitt heute nicht haben. Er weilt auf einem Lehrgang. Patric Lemmer oder Markus Rolle könnten für ihn in der Startelf stehen.

Den Gersthofern fehlen weiterhin Stefan Niesseler und Ronny Roth. Walch hofft, dass wenigstens Kapitän Johannes Hintersberger und Mark Römer mitwirken können, die sich mit Wadenproblemen herumplagen. Insbesondere der 34-jährige Römer war gegen Pipinsried an drei der vier Treffer beteiligt.

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