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Fußball-Kreisliga

14.05.2018

Affing zündet Meisterfeuerwerk

Groß war der Jubel bei den Spielern des FC Affing nach dem 3:1 über den BC Aichach. Durch den Sieg sicherte sich der FCA den Meistertitel. Natürlich durften die obligatorischen Meistershirts sowie entsprechendes Feuerwerk nicht fehlen.
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Groß war der Jubel bei den Spielern des FC Affing nach dem 3:1 über den BC Aichach. Durch den Sieg sicherte sich der FCA den Meistertitel. Natürlich durften die obligatorischen Meistershirts sowie entsprechendes Feuerwerk nicht fehlen.
Bild: Sebastian Richly

FCA holt sich gegen Aichach den Titel. Griesbeckerzell sichert sich souverän die Saisonverlängerung. Rehling patzt beim Schlusslicht und ist doch gerettet.

Groß war der Jubel beim FC Affing. Durch einen 3:1-Sieg gegen den BC Aichach sicherte sich das Team des Spielertrainerduos Tobias Jorsch/Marc-Abdu Al-Jajeh die Meisterschaft in der Kreisliga Ost. In die Relegation geht der SC Griesbeckerzell, der seine Pflichtaufgabe ebenfalls erfüllte. Blamiert hat sich dagegen der TSV Rehling beim Schlusslicht Berg im Gau, dennoch konnte die Kalkbrenner-Truppe den Klassenerhalt perfekt machen.

FC Affing – BC Aichach 3:1

„Geil, überragend. Ich bin so stolz auf die Jungs.“ Affings Spielertrainer Tobias Jorsch war noch weit nach dem Schlusspfiff begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft. Der Coach hatte die Partie gegen den BC Aichach bis zur 70. Spielminute von der Bank aus beobachtet und sich dann doch noch eingewechselt. „Ich konnte zwei Wochen wegen einer Lungenentzündung nicht trainieren. Eigentlich wollte ich gar nicht spielen, aber wir lagen ja zum Glück schon weit vorne.“ In der Tat hatten die Gastgeber das Spiel von Beginn an im Griff. In die Karten spielte dem Meister die frühe Führung durch Marco Wanner. Maximilian Lipp hatte mustergültig aufgelegt. Noch vor der Pause legte das Team von der Frechholzhauser Straße nach. Marco Wanner wurde im Strafraum gefoult und Maximilian Merwald jagte den Strafstoß unter die Latte. „Jetzt konnten wir noch befreiter aufspielen, und man hat gemerkt, dass es bei Aichach um nichts mehr ging“, so Jorsch. Als Nino Kindermann dann noch einen Abwehrfehler zum 3:0 bestrafte, wich die Anspannung endgültig der Vorfreude auf den Schlusspfiff. Da konnte auch der späte Ehrentreffer der Gäste nichts mehr daran ändern. „Bezirksliga wir kommen“ – kurz nach dem Abpfiff streiften sich die Affinger ihre Meistershirts über und feierten den Erfolg – stilecht mit Sektduschen und Feuerwerk. Für Jorsch ein Traum. „Endlich fällt der ganze Druck ab.“

Jubel, Sektduschen und Feuerwerk - bei der Meisterfeier des FC Affing war einiges los. Nach dem 3:1 gegen Aichach gab es für die Spieler kein Halten mehr.
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Affinger Meisterjubel in Bildern
Bild: Sebastian Richly

Untermaxf.– Griesbeckerzell 1:4

Mit 4:1 setzte sich der SC Griesbeckerzell in Untermaxfeld durch. Als Vizemeister stehen die Zeller in der Aufstiegsrelegation. Nachdem TSG-Keeper Andi Beck in der 5. Minute noch parieren konnte, war er nur zwei Minuten später durch Maximilian Kopp zum ersten Mal geschlagen. Anders als die harmlos agierende TSG spielten die Griesbeckerzeller ihre Angriffe konsequent aus und belohnten sich durch die erfolgreichen Abschlüsse von Rimo Shushe und Tobias Wiesmüller mit weiteren Toren. Kurz vor der Halbzeit musste Shushe nach flacher Hereingabe nur noch zum 0:4 einschieben und sorgte mit seinem zweiten Treffer für den Pausenstand. Etwas ruhiger ließen es die Gäste in der zweiten Halbzeit angehen. Maximilian Wenger brachte einen Strafstoß nicht im SCG-Gehäuse unter. Im Gegenzug hätte sich die TSG dann fast das fünfte Gegentor eingefangen, Untermaxfelds Torwart Beck stand etwas zu weit vor seinem Kasten und hatte Glück, dass ein Heber nicht im Gehäuse landete. Für Ergebniskosmetik sorgte Marco Veitinger mit seinem 16. Saisontreffer. Aus gut 25 Metern überwand er SCG-Torhüter Florian Hering. (ed)

TSV Pöttmes – Langenmosen 1:2

Kein Spiel für Ästheten sahen 120 Zuschauer auf der Pöttmeser Anlage. Das lag zum einen daran, dass Langenmosen stark ersatzgeschwächt antrat, um das Team zwei zu verstärken, und 90 Minuten lang nur den eigenen Sechzehner verteidigte, zum anderen an der schwachen Vorstellung der Heimelf. Bis zur Pause trat Pöttmes noch engagiert auf, ohne sich nennenswerte Chancen zu erspielen. Zur Hälfte zwei hatte man wohl das Ergebnis aus Untermaxfeld erfahren, wo Griesbeckerzell klar führte, und war nun völlig von der Rolle. So wurde Alexander Mayr zweimal zum Toreschießen eingeladen, was der beim zweiten Mal dankend annahm. Das führte zum 0:1 in der 50. Minute. Pöttmes versuchte darauf alles, war im Angriff aber einfach zu planlos. Die Entscheidung fiel durch Andreas Mayr, der gegen drei indisponierte Verteidiger die Kugel in der 80. Minute einschob. Ergebniskorrektur betrieb Martin Froncek (87.), der doch noch irgendwie eine Lücke fand. (prwe)

Rehling patzt beim Schlusslicht

Petersdorf – Gerolsbach 2:1

Es dauerte, ehe der SSV Alsmoos-Petersdorf den achten Heimsieg in dieser Runde feiern konnte. Die Gäste aus Gerolsbach gingen durch Sebastian Limmer in Führung. Erst nach knapp einer Stunde kam der SSV durch Mathias Benesch zum Ausgleich und am Ende ging der Siegtreffer auf das Konto von Armin Mahsur. Spielertrainer Frank Mazur traf danach auch noch, doch der Schiri verweigerte dem vermeintlichen 3:1 die Anerkennung. Daraufhin wurde der Schütze wegen Reklamierens mit Gelb-Rot ausgeschlossen. Kurz vor der Pause sah Michael Braunmüller bereits Rot nach einem Foul an Stefan Brunner. Laut Frank Echter vom SSV hätte der Neutrale zuvor ein Stürmerfoul des Gästekickers ahnden müssen. Auf Petersdorfer Seite fehlte wie in der Vorwoche Stefan Simonovic, der auf Heimaturlaub weilt. Dominique Gaßmair feierte sein Comeback im Team eins, er lieferte per Kopf die Vorlage zum 2:1. Echter war angetan von seinen Leuten: „Läuferisch und kämpferisch war das eine hervorragende Darbietung von uns. Man wollte das letzte Heimspiel gewonnen.“ Besonders gefallen hat ihm das 1:1, eine „Augenweide“, für die Mathias Benesch mit einem Schuss aus 30 Metern sorgte. (jeb)

Berg im Gau – TSV Rehling 3:2

Der BSV Berg im Gau konnte in seinem letzten Heimspiel der Saison seinen ersten Sieg feiern. Gegen den TSV Rehling sprang ein hochverdienter 3:2-Erfolg raus. Die Gastgeber gingen bereits nach zwölf Minuten in Führung, als nach einer Freistoßflanke Spielertrainer Martin Finkenzeller bei seinem Kopfball goldrichtig stand. Nach einem Schuss von der halblinken Seite durch Kevin Seifert sprang die Kugel auf und hüpfte über den BSV-Schlussmann Markus Mayr ins Tor. In der 17. Minute erzielte Jonas Müller wieder die Führung, nachdem die Abwehr der Gäste weit aufgerückt war. Keine 120 Sekunden später war es wieder Jonas Müller, der aus halbrechter Position abzog, sodass der Ball im Kasten der Gäste einschlug. Berg im Gau kombinierte gut und stand in der Defensive sicher. Nach einem Missverständnis zwischen BSV-Keeper Markus Mayr und seinem Spielertrainer war Johannes Kiechl der Nutznießer und schlenzte die Kugel ins Netz. Mehr war aber für die Rehlinger nicht drin. (AN)

BC Rinnenthal – Feldheim 2:1

Agustin Barbano nutzte einen Querpass von Martin Birkmeier geschickt zum frühen 1:0. Die dickste Chance hatte Birkmeier mit einem Pfostentreffer kurz vor der Halbzeit. Ein Freistoß von Vincent Aumiller segelte an Freund und Feind vorbei ins kurze Eck zur 2:0-Führung. Nach einem Fehler der Gastgeber schaltete Feldheim schnell um und Thomas Dirnberger vollendete. Rinnenthal brachte den fünften Sieg in Serie über die Zeit. (AN)

FCStätzling II – Münster 2:3

Den Stätzlinger Fans erstarb der Jubelschrei auf den Lippen, als Münster in der sechsten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer schoss. Dieser späte Treffer besiegelt den Abstieg des Teams zwei des FC Stätzling aus der Kreisliga Ost, der einen Sieg gebraucht hätte, um das Wunder noch zu schaffen. „Wir wussten, dass es sehr schwer werden würde, haben aber auch heute alles gegeben“, betonte FCS-Coach Felipe Lameira. Seine Mannschaft bewies Moral und kämpfte sich nach einem 0:2-Rückstand zurück und schnupperte an der Sensation. Julian Spies und Philipp Fetsch trafen für Münster. Doch Marco Heckmeier gab seinem Team mit dem Anschlusstreffer in der 72. Minute neue Hoffnung. Als Stefan Stronczik per Foulelfmeter in der fünften Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich traf, warf Stätzling alles nach vorne, um das nötige dritte Tor zu machen, doch Hörmann beendete den Traum vom Ligaerhalt. (biom)

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