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Fußball-Nachlese

18.11.2019

Affings Trainer bekommen Rückendeckung

Die Affinger konnten zwei mal jubeln, verloren aber am Ende trotzdem
Bild: Wilhelm Baudrexl

Die FCA-Verantwortlichen sprechen den Coaches trotz der Negativserie das Vertrauen aus. Zum Showdown kommt es in der Kreisliga Ost.

„Wir haben noch viel Arbeit“, meinte Maximilian Schacherl am Sonntagabend. Der Affinger Stürmer hatte zwar sein Saisonkonto auf 14 Treffer aufgestockt und seine persönliche Torflaute beendet, dennoch ging die Partie gegen Meitingen mit 2:3 verloren.

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Hinterher mussten sich die Verlierer keine Vorwürfe anhören, weil die Einstellung den Erwartungen entsprochen hatte. Meitingen demonstrierte nach der Pause seine Qualitäten. In Affing hatte man am Donnerstag darüber gesprochen, wie die Talfahrt beendet werden könnte. Diesmal versicherte Markus Berchtenbreiter, der Fußballchef: „Die Mannschaft hat die richtige Reaktion gezeigt.“

In jedem Verein wird früher oder später über den Trainer debattiert, wenn sich die Erfolge nicht mehr einstellen wollen. In Affing läuft’s bei beiden Teams alles andere als ideal. Interessant, was dazu im jüngsten Stadionheft stand: „Unsere Trainer stehen in keiner Weise zur Debatte, wenn auch sie diejenigen sind, die in der Pflicht stehen, alles zu tun – und das kann ich nur bestätigen –, um den freien Fall zu stoppen – natürlich mit unserer Hilfe, wo möglich und sinnvoll.“ Unterzeichnet ist der Beitrag vom FCA-Vorsitzenden Robert Lindermeier.

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Nahezu auf allen Plätzen in der Region wurde am Sonntag planmäßig Fußball gespielt, beispielsweise in Affing, wo der Boden tief war, wie üblich zu dieser Jahreszeit. Die Bedingungen waren dennoch regulär. Was für Gesprächsstoff sorgten, das waren die Absagen der Partien in Adelzhausen und in Aindling. Beide Spiele wurden aufgrund der schlechten Platzverhältnisse abgesagt. Am Wochenende sind beide auswärts gefordert, über eine Absage können sie dann nicht selbst entscheiden.

Kreisliga Ost: Der Meister kommt wohl aus dem Landkreisnorden

In der Kreisliga Ost konnten dagegen alle Partien gespielt werden. Wenn man die Tabelle vor dem letzten Spieltag des Jahres so anschaut, wird klar – der Meister wird aus dem Landkreisnorden. Gleich vier Teams aus dem Großraum Aichach stehen ganz oben. Die besten Chancen hat Tabellenführer BC Aichach, der am Sonntag Verfolger Pöttmes zum Spitzenspiel erwartet. Hinter dem Spitzenduo lauern Petersdorf und Griesbeckerzell, die am Sonntag ebenfalls im direkten Duell aufeinandertreffen.

Des einen Freud (rechts Klingens Johannes Frey), des anderen Leid (links Sielenbachs Dennis Schieck). Der Torhüter leistete sich einen Patzer, der zum 2:0 für die Wanderfreunde kurz vor dem Ende führte.
Bild: Sebastian Richly

Tops und Flops des Spieltags

Spieler des Spieltags Das ist in dieser Woche der Sielenbacher Torhüter Dennis Schieck. Dank des Schlussmanns bezwang der TSV den Tabellenzweiten Sportfreunde Friedberg mit 2:0. Durch den Dreier rückte das Team von Spielertrainer Hans Iffarth bis auf sieben Punkte an die Ostler heran. Schieck hielt mehrfach glänzend. Insbesondere vor der Pause war der 24-Jährige zur Stelle. Den Schuss von Friedbergs Tarek Raboue entschärfte er aus kurzer Distanz. Bereits zuvor klärt Schieck gegen Raboue. Auch in Hälfte zwei hielt Schieck die Null fest.

Torjäger des Spieltages Die Torjäger haben in dieser Woche mal nicht so viel wie sonst zugeschlagen. Mehr als zwei Treffer gelangen keinem Spieler. Zwei Mal trafen Michael Hieger (TSV Pöttmes II), Andreas Jäger (WF Klingen), Christoph Kratzenberger (SG Mauerbach), Marvin Gaag (FC Laimering), Fadel Afoda (SC Oberbernbach), Max Schacherl (FC Affing), Michael Eibel (VfL Ecknach) sowie Besim Kadiroli und Burak Ünal (beide Türkspor Aichach).

Serien Weiterhin unbeschadet marschiert der FC Pipinsried durch die Bayernliga Süd. Der FCP blieb gegen den TSV 1860 München II ungeschlagen. Der 3:1-Erfolg war bereits der 17. Sieg im 20. Spiel. Weiterhin sieglos ist das Schlusslicht der Kreisklasse Aichach, die DJK Stotzard, die auch beim 0:4 gegen den FC Stätzling II ohne Chance war. Seit acht Spielen wartet Bezirksligist FC Affing auf einen Sieg.

Zuschauermagneten Mit Abstand am besten besucht war das Spiel zwischen dem FC Pipinsried und dem TSV 1860 München II mit mehr als 800 Zuschauern. 150 waren es beim Spitzenspiel der Kreisklasse zwischen dem BC Aresing und dem TSV Inchenhofen. 320 waren es beim TSV Rain gegen Rosenheim

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