Fußball-Kreisliga

23.03.2019

Aichach empfängt Petersdorf

Im Hinspiel war der BC Aichach um Milan Gajic (rechts gegen Florian Scheel) nah dran am Punktgewinn beim SSV Alsmoos-Petersdorf. Am Sonntag will der BCA nun gegen den Tabellenzweiten punkten.
Bild: Melanie Nießl

Der BCA ist gegen den SSV Alsmoos-Petersdorf nur Außenseiter. Wie Trainer Martin Brunner punkten will und warum ein Rückkehrer entscheidend sein könnte.

“Wir wissen noch gar nicht, wo wir stehen und deshalb sind wir froh, dass es jetzt endlich losgeht“, urteilt Interimscoach Martin Brunner über die Lage beim BC Aichach vor dem Start der Restsaison am Sonntag um 15 Uhr gegen den SSV Alsmoos-Petersdorf.

In den Testspielen spielten die Paarstädter ausschließlich gegen niedrigklassige Gegner, weshalb Brunner nicht unbedingt zufrieden ist mit der Vorbereitung: „Das ist echt schwierig zu sagen. Der letzte Auftritt gegen Inchenhofen war in Ordnung, aber sonst kann ich echt wenig sagen. Wo wir wirklich stehen, erfahren wir am Sonntag.“ Dennoch hat Brunner schon einen Unterschied festgestellt, im Vergleich zur Herbstrunde sind durchschnittlich rund 15 Spieler im Training. „Damit kann man arbeiten. Das ist eine ganz andere Situation.“ Angetan zeigt sich Brunner von den Neuzugängen Georg Demmelmair (TSV Weilach), Elias Sultani und Hüseyin Köprücü (beide VfL Ecknach), wobei der Drittgenannte noch drei Partien gesperrt ist. Brunner: „Das macht uns offensiv deutlich variabler und erhöht den Konkurrenzkampf.“

Auch in der Defensive gibt es Neuigkeiten. Mit dem reaktivierten Christopher Schneider und Kapitän Andreas Tischner, der nach seinem Fußbruch wieder fit ist, gibt sich Brunner optimistisch. „Wir haben eine junge talentierte Truppe, da sind solche Führungsspieler enorm wichtig. Die haben uns in der Vorrunde oftmals gefehlt“, so der Coach, der auch klar macht, „viele Spiele haben wir nicht mehr. Wir sollten unbedingt so schnell wie möglich da unten raus. Ein Abstieg wäre eine Katastrophe.“ Dennoch schiebt er die Favoritenrolle für Sonntag nach Petersdorf weiter. „Das ist eine starke Mannschaft, die ihre Stärken in der Offensive hat. Natürlich gilt es, Stefan Simonovic zu stoppen. Wir müssen die richtige Mischung finden und dürfen nicht ins offene Messer laufen“, so Brunner, dem voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung stehen wird. Nur hinter Marcus Wehren, der beruflich im Einsatz ist, steht noch ein Fragezeichen.

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Fußball-Kreisliga: Petersdorf weiß um die Aichacher Stärken

Ähnlich ist die personelle Situation beim Fusionsklub aus Petersdorf. Bis auf den verletzten Kajetan Schaffer hat Spielertrainer Frank Mazur die Qual der Wahl. Mit der Vorbereitung ist der Trainer zufrieden. „Die Ergebnisse haben zwar nicht immer gepasst, aber wir haben auch viel ausprobiert. Wir müssen einfach an die Leistungen aus der Herbstrunde anknüpfen, aber das wird nicht einfach.“ Aktuell steht der SSV sogar auf dem Relegationsrang zwei. Mazur schätzt die Situation wie folgt ein. „Das muss man realistisch sehen. Wir haben wirklich toll gespielt, hatten aber auch das ein oder andere Mal Glück. Wir wollen aber dennoch solange wie möglich da oben mitspielen.“

Grundlage dafür wäre ein Dreier in Aichach. „Das wird ein schwieriges Spiel“, warnt Mazur: „Aichach hatte viel Pech in der Vorrunde. Mit Andi Tischner haben sie jetzt wieder einen Routinier, der die junge Mannschaft führen kann. Da müssen wir bereit sein, sonst nützt uns unsere Favoritenrolle gar nichts.“ Mazur erinnert an das Hinspiel. Damals lagen die Petersdorfer früh mit 0:2 zurück, drehten dann die Partie aber noch zum 3:2-Erfolg. „Das war für die Moral klasse, aber so eine schwache Anfangsphase wie im Hinspiel können wir uns diesmal nicht erlauben.“

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