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Basketball-Bezirksliga

07.11.2017

Aichach gelingt Befreiungsschlag

Aichachs Alex Eberlein (rechts gegen Buchloe) war beim 72:50-Erfolg gegen Buchloe kaum zu bremsen.
Bild: Sebastian Richly

TSV-Korbjäger feiern ersten Sieg gegen Nördlingen II.

Die Erleichterung war groß bei den Basketballern des TSV Aichach nach dem 72:50-Erfolg gegen den TSV Nördlingen II. Denn für die Paarstädter war es nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt der erste Sieg in dieser Bezirksliga-Spielzeit. Durch den Sieg gaben die Aichacher die Rote Laterne an die Rieser ab und stehen jetzt mit 2:6 Punkten auf Tabellenplatz sieben.

Aichachs Topscorer war einmal mehr Alex Eberlein mit 21 Punkten. Alleine im ersten Viertel erzielte der 27-Jährige zehn Punkte und trug damit maßgeblich zum guten Start der Gastgeber bei. Nach dem ersten Viertel stand es bereits 17:9 für Aichach. „Das war wichtig, da wir in den vergangenen Spielen immer den Start verpennt haben. Du musst dann hinterher rennen, das ist immer schwer“, erklärte Eberlein die Bedeutung des guten Starts. „Wenn du einen deutlichen Vorsprung hast, kehrt das Selbstvertrauen zurück. Die Nervosität geht weg und du triffst Würfe, die sonst nicht reingehen.“ Durch die vielen frühen Punkte Eberleins, versuchten die Gäste, den Topscorer zu doppeln. Dadurch gab es freie Würfe für seine Teamkollegen, die immer sicherer wurden. Gleich vier TSV-Akteure punkteten zweistellig. Sogar Anton Oksche, der berufsbedingt nach der Halbzeit eingreifen konnte.

Vor allem von der Drei-Punkte-Linie agierten die Hausherren souverän. Gleich neun Distanzwürfe fanden ihren Weg ins Ziel. Konstantin Dwaliawili und Eberlein waren mit drei Dreiern am erfolgreichsten aus der Distanz. Auch wenn nicht alles klappte, zeigten sich die Paarstädter verbessert. „Wir haben besser verteidigt, aber gut war das noch nicht“, machte Eberlein klar. Deshalb sprach er auch von einem Pflichtsieg: „Das Spiel mussten wir gewinnen. Die vorherigen Gegner waren stärker, weshalb man den Sieg jetzt nicht überbewerten darf.“ Dennoch ist der Erfolg wichtig. „Das gibt uns Selbstvertrauen. Die Stimmung war schon auf dem Feld eine ganz andere. Die Jungs waren lockerer. Das hilft uns auch bei den kommenden Spielen. Die Spieler tanken in Abwesenheit von Trainer Marius Stancu Selbstvertrauen. Wie schon beim Pokalspiel in Donauwörth gab der verletzte Henoch Nya-Ekombo die Anweisungen. Und diesmal hörten seine Teamkollegen besser auf den Aufbauspieler. Schnelle Gegenangriffe wurden weitestgehend verhindert und auch die Foulproblematik spielte gegen Nördlingen keine Rolle. Nur Emre Urun musste mit fünf Fouls vorzeitig vom Parkett. Da war die Partie allerdings längst entschieden. Einzig zur Halbzeit betrug der Vorsprung beim 35:27 weniger als zehn Punkte.

Als nächstes muss Aichach am Samstag beim TSV Meitingen antreten.

TSV Aichach Alex Eberlein (21 Punkte), Konstantin Dwaliawili (13), Dennis Stancu (12), Anton Oksche (10), Yevgeniy Pilipenko (8), Philipp Kolb (6), Eddy Ngome (2), Emre Urun

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