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Groß war der Jubel beim BC Aichach nach dem zweiten Sieg in Folge. Gegen den TSV Pöttmes gab es einen verdienten 2:1-Erfolg für die Paarstädter. Umjubelter Mann war Doppeltorschütze Marcus Wehren (Zweiter von links)

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Rehlings Markus Wondratschek (rotes Trikot) im Kopfball-Zweikampf mit Petersdorfs Marco Lechner. Foto: Josef Abt

Fußball-Kreisliga
10.09.2018

Aichach jubelt erneut

Der BCA schlägt den TSV Pöttmes mit 2:1 und klettert weiter in der Tabelle. Ganz unten steht nach wie vor der TSV Rehling nach dem 1:3 gegen Petersdorf. Zell verliert.

Der BC Aichach feierte gegen den TSV Pöttmes den zweiten Sieg in Folge. Für den SSV Alsmoos-Petersdorf ist das 3:1 in Rehling sogar der dritte Dreier in Folge. Der SC Griesbeckerzell verliert erstmals in Münster und muss die Tabellenführung an den TSV Friedberg abgeben.

Rehling – Alsmoos-Petersdorf 1:3

Das Ergebnis verrät es bereits: Im Duell zwischen dem TSV Rehling und dem SSV Alsmoos-Petersdorf, das 1:3 endete, waren die Rollen klar verteilt. Nach einer knappen Stunde lagen die Gäste bereits mit 3:0 vorne, erst in der 85. Minute konnte Rehling verkürzen. Fabio Martens war der Schütze. In dieser Situation hätte es wider Erwarten noch mal interessant werden können. Denn Johannes Kiechl stürmte allein auf Torhüter Phillip Schreier zu, der es aber schaffte, den Ball über die Latte zu lenken. „Man muss von einem verdienten Sieg von Alsmoos sprechen“, versicherte TSV-Trainer Sebastian Kalkbrenner. Die Gäste hätten eiskalt ihre Chancen genutzt, etwa beim 0:1, als Stefan Simonovic wieder einmal seine Qualitäten unterstrich. Matthias Benesch und Thomas Braunmüller waren ebenfalls für den SSV erfolgreich. Kalkbrenner dachte nicht daran, nach der fünften Niederlage im sechsten Spiel sein Team zu rüffeln: „Die Jungs geben alles, was sie können. Aber das reicht momentan nicht, damit sie sich gegen so eine Mannschaft durchsetzen. Irgendwann werden wir Erfolge erringen. Man darf uns nicht so schlecht reden, wie wir gerade dastehen.“ Die Rehlinger bilden nach wie vor das Schlusslicht, während Alsmoos-Petersdorf in der Spitzengruppe mitmischt. (jeb)

BC Aichach – TSV Pöttmes 2:1

Marcus Wehren erzielte beim 2:1-Erfolg die beiden Tore für den BC Aichach, daneben imponierte im Siegerteam Maximilian Schmuttermair, der wiederholt Unruhe in die Pöttmeser Abwehr trug. Johannes Brandner hatte den TSV Pöttmes nach einer Ecke von Gheorghe Geanta per Kopf in Führung gebracht. Wenig später schlug Wehren zum ersten Mal an diesem Sonntagabend zu. Er lenkte aus fünf Metern eine Flanke, die Schmuttermair von der linken Seite geschlagen hatte, mit dem Kopf ins lange Eck. Kurz vor der Pause brachte Wehren die Aichacher auf die Siegerstraße. Bei einem 20-m-Schuss sah Gästekeeper Kevin Baierl gar nicht gut aus. Die Pöttmeser hatten nur wenig zu bieten. Niklas Specht zielte am rechten Pfosten vorbei und nach einer flachen Hereingabe von Daniel Söllner jagte Michael Korenik die Kugel über die Latte. Das BCA-Team hätte das Resultat durchaus höher gestalten können, wenn nicht gar müssen. Aber rund ein halbes Dutzend an erstklassigen Gelegenheiten blieb ungenutzt. „Icke“ Wiener war voll des Lobs über die Hausherren: „Wir haben gut gespielt und sehr gut gekämpft. Wir waren klar die bessere Mannschaft.“ Von den Pöttmesern zeigte er sich enttäuscht: „Das ist noch keine Mannschaft, die besteht nur aus Einzelspielern.“ (jeb)

SV Münster – Griesbeckerzell 3:2

Eine bärenstarke Mannschaftsleistung war der Grund, warum der SV Münster dem SC Griesbeckerzell die erste Saisonniederlage beigebracht hat. Nach einer taktischen Umstellung im Vergleich zum 4:5 in der Vorwoche in Petersdorf ließ die Heimmannschsft in Halbzeit eins diese Mal fast nichts zu. Keeper Florian Fetsch musste nur einmal eingreifen, als er einen Kopfball von Tobias Wiesmüller sensationell entschärfte. Da führte der SVM aber schon 2:0. Zunächst köpfte Julian Spies eine Ecke von Manuel Kefer zur Führung ein. Dem 2:0 ging ein Freistoß von Florian Steppich aus der eigenen Hälfte voraus, den SCG-Torhüter Florian Hering unbedrängt ins eigene Netz lenkte. Nach der Pause erhöhten die Gäste den Druck, den nächsten Treffer erzielte aber wieder Münster. Doch bei dem Kopfball von Denis Buja hatte der Schiedsrichter ein Foul gesehen. Im Gegenzug verkürzte Griesbeckerzell durch Wiesmüller, dessen Schuss unhaltbar abgefälscht wurde. Kurz darauf fiel sogar der Ausgleich durch Manuel Schweizer. Der Schlusspunkt war aber den Hausherren vorbehalten: Einen Freistoß aus 18 Metern nagelte Florian Steppich zum 3:2-Endstand in die Maschen. (AN)

TSV Friedberg – Gerolsbach 3:1

Das war eine schwere Geburt für die favorisierten Friedberger. Denn Gerolsbach war stärker als erwartet und erst in den Schlussminuten konnten die aufopfernd kämpfenden Gäste bezwungen werden. Allerdings letztlich verdient, denn in der zweiten Halbzeit hatte die Elf von Ali Dabestani das Heft in der Hand. Nach der schnellen Führung durch Marcel Pietruska schien alles seinen geplanten Verlauf zu nehmen. Doch außer zwei weiteren Chancen mit einem Pfostenschuss von Rajc sprang nichts heraus. Und die Gerolsbacher, die auch spielerisch keinen schlechten Eindruck hinterließen, wurden immer stärker und der Ausgleich in der 25 Minute durch Sebastian Limmer war hochverdient. Nach dem Wechsel wollten es Haug, Boser, Müller und Co. aber wissen. Zur Feldüberlegenheit kamen auch Chancen, aber man musste jederzeit gegen einen gefährlichen Konter der Gäste gewappnet sein. Dramatisch dann die Schlussphase, in welcher der eingewechselte Mladenovic für neue Struktur sorgte. Gerolsbach versiebte in der 80. Minute eine Superchance durch Graef, Keeper Zimmermann jagte die Kugel weit nach vorne auf Pietruska und der TSV-Goalgetter setzte sich gegen drei Mann durch und vollstreckte zum 2:1. Das 3:1 in der Nachspielzeit durch Mladenovic nach einem abgefälschten Pressschlag war nur mehr eine Dreingabe. Mit diesem Sieg übernahm der TSV Friedberg die Tabellenführung. (pt).

Lechhausen – Burgheim 1:3

„Wir haben zwar nicht wirklich geglänzt. Aber das ist für mich aktuell zweitrangig. Das Einzige, was zählt, sind die drei Punkte – und die haben wir geholt“, resümierte Burgheims Trainer Harry Grimm nach der Partie. Dass der TSV-Erfolg am Ende verdient war, darüber gab es allerdings keine zwei Meinungen. Bereits mit dem ersten Angriff in diesem Match waren die Gäste in Führung gegangen. Nach einem Zuspiel von Michael Habermeyer auf den durchgestarteten Philipp Stadler hatte dieser den Blick für seinen mitgelaufenen Teamkollegen Mathias Heckel, der freistehend aus fünf Metern traf. Burgheim diktierte in der Folge eindeutig das Geschehen und musste lediglich in der 17. Minute kurz durchatmen, als Joseph Wieland nur knapp an einer Hereingabe von Jannik Pritzkau vorbeirutschte. Besser machten es die Grimm-Schützlinge nur kurze Zeit später: Als Lechhausen auf Abseits spielte, hatte Julian Holatko jede Menge Zeit, um den in der Mitte unbewachten Johannes Löffler zu bedienen – 2:0 (25.). Von den schwachen Hausherren war auch danach kaum etwas zu sehen. Vielmehr hatten sie Glück, als der Unparteiische einem eigentlich regulären Treffer von Heckel (45.) die Anerkennung verweigerte. Mit dem Zwei-Tore-Rückstand im Rücken sowie der Gewissheit, das Geschehen in den ersten 45 Minuten eindeutig beherrscht zu haben, ließen es die Burgheimer nach Wiederbeginn etwas gemächlicher angehen – und wurden prompt dafür bestraft. Aus dem Gewühl heraus traf der eingewechselte Andreas Beck zum 1:2-Anschluss (49.). Eine Zeigerumdrehung später wäre den Einheimischen sogar beinahe der Ausgleich gelungen. Doch zum Glück für Burgheim setzte Dominik Scherer die Kugel aus 15 Metern am leeren TSV-Gehäuse vorbei. Die Gäste schüttelten sich und machten schließlich in der 65. Minute endgültig den Deckel drauf. Erneut leistet Stadler die Vorarbeit. (disi)

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