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Handball-Bezirksoberliga

19.01.2020

Aichach steht schon wieder mit leeren Händen da

Der Durchsetzungskraft des TSV Schwabmünchen hatten die Handballer des TSV Aichach in der Schlussphase der Bezirksoberliga-Partie nichts mehr entgegen zu setzen. In der Bildmitte Schwabmünchens Kapitän Peter Bürgle, dem mit seinem Team ein 30:24-Heimerfolg gelang.
Bild: Felix Dahlheim

Die TSV-Männer halten in Schwabmünchen bis zur Schlussphase gut mit. Trainer Manfred Szierbeck sieht sein Team am Ende von den Schiedsrichtern benachteiligt.

Jetzt ist das eingetreten, was die Handballer des TSV Aichach irgendwie befürchten mussten. Die ersten beiden Partien in diesem Jahr gingen verloren. Mit dem 24:30 am Samstag beim TSV Schwabmünchen hat sich die Situation im Abstiegskampf der Bezirksoberliga merklich verschlechtert. Nach Minuspunkten liegt Aichach nun gleichauf mit dem BHC Königsbrunn 09, der aktuell auf dem dritten Abstiegsplatz angesiedelt ist.

Das Duell in Schwabmünchen begann durchaus verheißungsvoll. In der ersten Viertelstunde gerieten die Gäste nie in Rückstand. Doch dann fanden die Hausherren immer besser in die Begegnung, waren aber nicht in der Lage, vorzeitig für eine Entscheidung zu sorgen. 23:21 hieß es nach gut 51 Minuten, da war noch alles drin für die Aichacher. Doch einmal mehr mussten sie in der Schlussphase die Überlegenheit des späteren Siegers anerkennen.

Bester Werfer ist Konstantin Schön

Dass ihnen auch diesmal am Ende die Felle davonschwammen, das war nicht zuletzt der personellen Lage geschuldet. Aichach musste ohne Lorenz Hartl, Thomas Bauer und Yannik Braun auskommen. Das Fehlen solcher Handballer lässt sich für eine gewisse Zeit kompensieren. Aber früher oder später setzt sich dann doch der Gegner durch. Bester Werfer war Konstantin Schön, der auf neun Treffer kam. Dabei verwertete er die beiden Siebenmeter, die gegen Schwabmünchen verhängt worden waren. Oliver Huber war am Samstag auf Grund einer Knieverletzung nur bedingt einsatzfähig, am Ende griff er dennoch ein.

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„Ich war sehr zufrieden mit der Einstellung“, versicherte Trainer Manfred Szierbeck. „Enttäuschend ist für mich nur, dass sich die Männer nicht selbst belohnen. Da müssen wir weiter arbeiten.“ Speziell in der ersten Halbzeit sah er eine „supertolle Abwehr“, in der der Keeper wieder ein eminent wichtiger Spieler war: „Der Masin (Chikh) hat sehr gut gehalten.“ Ein großes Lob zollte der Coach auch Michael Kügle: „Er hat seine Sache sehr gut gemacht. Ein super Typ in der Abwehr.“

Skeptischer Blick von Aichachs Trainer Manfred Szierbeck.
Bild: Melanie Nießl

Gekippt sei die Begegnung in den letzten acht Minuten. Szierbeck beklagte hier die Leistung der Schiris: „Da gab es zwei, drei Situationen, die die Schiedsrichter gegen uns gepfiffen haben.“ Als dann Christoph Huber für zwei Minuten ausgeschlossen wurde, demonstrierten die Hausherren ihre Klasse in einer Begegnung, die lange Zeit offen geblieben war.

TSV Aichach Chikh, Freiding, Leopold, Kügle (1), Stubner (4), Oliver Huber (3), Johannes Euba (2), Breitsameter (2), Vinzenz Hartl (2), Schön (9/2), Geisreither, Christoph Huber (1).

Siebenmeter 4:2 Zeitstrafen 4:4.

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