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Handball-Bezirksoberliga

19.03.2018

Aichach unterliegt im Lokalderby

Die Schlüsselszene: Nach 2:22 Minuten verletzte sich Aichachs Spielmacher Felix Schilberth. Da half auch die Fürsorge von Abteilungsleiterin Stephanie Szierbeck nichts. Am Ende gab es für den TSV eine herbe 22:30-Derbyniederlage gegen den Kissinger SC.
Bild: Sebastian Richly

Nach dem frühen Ausscheiden von Felix Schilberth können die Männer des TSV dem Kissinger SC nicht Paroli bieten. Trainer Manfred Szierbeck gewährt einen Einblick ins Innenleben seiner Mannschaft.

Mit einer ordentlichen Vorstellung und am besten auch noch mit einem Sieg wollten sich die Handballer des TSV Aichach im letzten Heimspiel von ihren Fans verabschieden. Dieses Vorhaben ist am Sonntagabend misslungen. Der Kissinger SC gab im Landkreisderby der Bezirksoberliga klar den Ton an und setzte sich mit 30:22 Toren durch.

Dass die Aichacher zum Ausklang die zweite Heimniederlage der Saison hinnehmen mussten, das hatte mehrere Gründe. 2:22 Minuten waren gespielt, als Felix Schilberth auf dem Parkett liegen blieb. Für ihn war die Partie beendet, nachdem sein linkes Sprunggelenk keinen weiteren Einsatz mehr zuließ. Wie gravierend seine Verletzung ist, das war am Sonntagabend noch nicht abzusehen. Klar war jedoch, dass er dem TSV-Team fehlen würde. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ein anderer wichtiger Mann im Rückraum ebenfalls ausfiel. Konstantin Schön weilt im Urlaub.

Hier gibt es ein kurzes Video vom Spiel

Aichach unterliegt im Lokalderby

TSV Aichach: So ist die Stimmung bei den Handballern

Manfred Szierbeck, der Aichacher Trainer, gewährte nach der letzten Vorstellung zu Hause in der Saison 2017/18 einen Einblick ins Innenleben des Teams: „Wir haben gerade eine schlechte Stimmung in der Mannschaft.“ Dieses Tief sei auf die Niederlage acht Tage zuvor in Gersthofen zurückzuführen. Wobei die Kurve bereits seit dem 25:29 vor zwei Monaten gegen Schwabmünchen nach unten zeigt; damals war weitgehend klar, dass die Aichacher auch in der neuen Runde in der BOL antreten werden.

Es gibt noch einen anderen Grund für den klaren Sieg der Gäste, und der liegt ganz einfach in ihrem Auftreten. So manches Tor verdient das Attribut „toll“. Daher meinte auch Szierbeck: „Kompliment an die Kissinger! Man sieht, dass sie eingespielt sind.“ Wie sie nach der Pause beim Stand von 11:13 gleich sechs Treffer am Stück erzielten, das war ein Beleg für ihre Klasse und natürlich die Vorentscheidung. In dieser Phase scheiterten zuerst Michael Kügle und Christoph Huber am Gäste-Schlussmann, ehe Tim Antonitsch und Simon Schneider auf der anderen Seite souverän zuschlugen. Angesichts dieser Überlegenheit konnten sich die Kissinger einen kuriosen Lapsus leisten. Ihr Torhüter warf Oliver Huber den Ball unbedrängt vor die Brust, sodass der mühelos zu einem Treffer kam.

Der TSV-Trainer lobte Thomas Bauer, den achtfachen Schützen, der im linken Rückraum druckvoll auftrat, war ansonsten aber nicht gut auf die Offensive zu sprechen: „Mit so katastrophalen Abschlüssen gewinnst du kein Spiel. Wir haben den Torhüter der Kissinger richtig warmgeschossen.“

TSV Aichach Walther, Czok, Leopold (1), Kügle (1), Dachser (1), Lenz (1), Johannes Euba (1), Braun, Bauer (8/3), Oliver Huber (7), Manuel Euba, Geisreither, Schilberth, Christoph Huber (2).

Schiedsrichter Brandlow und Bieber (beide VfL Günzburg) Zuschauer 200 Siebenmeter4:2 Zeitstrafen 3:1.

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