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Ringen-Landesliga

23.10.2017

Aichach wird aufs Kreuz gelegt

Bundesligaringer als Gegner, aber auch eigene Leichtsinnsfehler: Nach der Niederlage gegen Westendorf stehen die Aichacher Ringer weiter ganz unten.
Bild: Peter Thurner

TSV-Staffel unterliegt zu Hause mit 16:18 nur knapp gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Westendorf. Im Abstiegskampf liegen Nerven blank und auch durch Leichtsinnsfehler gehen wichtige Punkte verloren

Die Aichacher Ringer haben ihren letzten Kampf in der Vorrunde knapp mit 16:18 gegen die zweite Mannschaft des TSV Westendorf verloren. Sie bleiben damit Schlusslicht der Landesliga und der Abstand wächst. Der ESV München Ost hat das Kellerduell gegen Kottern gewonnen und liegt jetzt vier Punkte vor der TSV-Staffel, die nur einen Sieg in sieben Kämpfen auf dem Konto hat. Westendorf II ist jetzt schon sechs Punkte voraus.

Auffällig war das starke Gefälle in der Allgäuer Aufstellung. Einerseits waren Ringer verletzt, bandagiert oder ganz ausgefallen. Auf der anderen Seite traten Leistungsträger aus der Bundesliga auf die Matte, die schier unbezwingbares Können an den Tag legten. Die Westendorfer behielten einen klaren Kopf und nutzten jede Möglichkeit. Die Nerven der Aichacher lagen dagegen im Abstiegskampf blank. Zu viele Leichtsinnsfehler, um das Blatt zu wenden. In der nächsten Woche beginnt die Rückrunde.

Trotz seines jugendlichen Alters konnte Niklas Stechele dem bis dahin unbesiegten Aichacher Obaidulla Besmella Paroli bieten. Die zwei blieben bis zum 2:2-Endstand auf Augenhöhe, doch die höhere Wertung von Stechele sorgte für eine Punktniederlage für Aichach.

Tunahan Cedimoglu warf den Alläuer Julius Mangold nach Belieben über die Matte. Kurz nach der ersten Halbzeit beendete Cedimoglu den Kampf durch technische Überlegenheit.

Einen wechselhaften Kampf lieferten sich Julien Frey und Michael Steiner. Sie konterten sich gegenseitig am Boden, bis sich Frey im Hammerlock ohne Entrinnen wiederfand. Ein Schultersieg für Westendorf war die Folge.

Freistil Sebastian Ziegler traf auf den Westendorfer Bundesligaringer Patrick Riedler. Dessen Beinangriffe und Durchdreher saßen fest und punktgenau. Ziegler hielt noch bis zur zweiten Hälfte durch, in der er mit einen Kopfzug technisch überlegen besiegt wurde.

Chancenlos war Felix Boussad gegen den Westendorfer Punktegaranten Nasrat Nasratzada. Nasratzada hat in der Liga noch keine einzige technische Wertung abgegeben und dabei blieb es auch an diesem Tag. Boussad ging vorzeitig auf die Schultern.

Maximilian Noder kam nicht gegen Felix Jürgens an. Dessen Ausheber lieferten genug Punkte, um die technische Niederlage für Aichach zu besiegeln.

Eugen Faas wusste, dass er mit seinem Kampf noch entscheidende Punkte für seine Aichacher Staffel holen konnte. Selbst als er gegen Philipp Reiner in den Rückstand geriet, blieb er weiterhin aktiv und versuchte bis zur letzten Sekunde noch einen Wurf zu landen. Die Punkte blieben jedoch bei Reiner und damit auf der Seite von Westendorf.

Florian Hörmann machte kurzen Prozess mit dem angeschlagenen Allgäuer Jonathan Bundschuh-Regler. Hörmann schulterte ihn in wenigen Sekunden mit einem Armzug.

Moritz Oberhauser gewann kampflos, da Westendorf II in der Gewichstklasse keinen Ersatz für den verletzten Matthias Einsle auftreiben konnte.

Greco Dima Shavadze holte einen technischen Sieg für Aichach gegen Pascal Halbig in unter zwei Minuten. Unter anderem durch einen Kopfzug demonstrierte er seine klare Überlegenheit. (mofi)

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