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Handball-Bezirksoberliga

25.02.2018

Aichacher Aufstiegsträume platzen

Auch Torhüter Stefan Walther konnte die Aichacher Niederlage beim TSV Niederraunau II nicht verhindern. Am Ende hieß es 27:28. Damit ist der Aufstiegszug für die Paarstädter wohl endgültig abgefahren.
Bild: Peter Kleist

Beim TSV Niederraunau II gibt es für die TSV-Männer eine knappe 27:28-Niederlage. Damit ist das Thema Aufstieg bei den Paarstädtern wohl erledigt. Was Trainer Manfred Szierbeck bemängelt.

Die Handball-Männer des TSV Aichach werden auch in der nächsten Saison wieder in der Bezirksoberliga spielen. Am Sonntagabend verlor die Mannschaft von Trainer Manfred Szierbeck beim Team zwei des TSV Niederraunau mit 27:28 Toren. Damit haben sie vier Runden vor dem Finale fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer TSV Haunstetten II. Diese Lücke lässt sich wohl nicht mehr schließen.

Wie eine Woche zuvor beim TSV Friedberg III, ging es auch diesmal verdammt eng her, gestern allerdings mit negativem Ende. Manfred Szierbeck musste acht Minuten vor der Schlusssirene die Halle verlassen, weil danach seine berufliche Tätigkeit in Augsburg begann. Somit überließ er das Ruder seiner Ehefrau und Abteilungsleiterin Stephanie sowie Claus Schöllhorn mit der Maßgabe, noch mal alles zu versuchen. Dass es nicht mehr reichte, das erfuhr er per WhatsApp auf dem Weg in die Arbeit.

Er fand deutliche Worte in Richtung seiner Mannschaft: „Eine völlig unnötige Niederlage, die wir uns selbst zuzuschreiben haben. Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit vergeigt und uns einen Sechs-Tore-Rückstand erlaubt.“ Der schrumpfte zwar zusammen, doch die Gastgeber erwiesen sich als clever genug, um dem Tabellendritten ein Bein stellen zu können. Szierbeck beklagte Defizite bei der Einstellung in der Abwehrarbeit, dabei hatte er wenige Tage zuvor gerade dieses Thema als Reaktion auf die Partie in Friedberg mit deutlichen Worten angesprochen. Außerdem missfiel ihm lange Zeit die Leistung im Angriff. Hier versuchten die Gäste allzu oft, sich im direkten Duell mit einem Gegner zu behaupten, anstatt im Zusammenspiel den Erfolg anzupeilen.

Besser wurde die Leistung nach der Pause. Aichach arbeitete sich auf drei bis vier Treffer ran, verfiel dann aber wieder ins alte Fahrwasser. Mal blieben klare Chancen ungenutzt, mal landete nicht einmal bei einem Siebenmeter der Ball in den Maschen. So lautete am Ende das Fazit von Szierbeck: „Mit einem Tor zu verlieren, das ist bitterer als mit sieben. Es war ein typisches Aichacher Sonntagsspiel.“ Es ist bekannt, dass das TSV-Team am Sonntag meist schlechtere Vorstellungen zeigt als am Samstag.

TSV Aichach TSV Aichach Walther, Czok, Leopold (1), Kügle (2), Dachser (4), Lenz (1), Braun, Oliver Huber (4), Breitsameter, Schön (9/3), Geisreither, Schilberth (4/1), Christoph Huber (2).

Siebenmeter 2:5 Zeitstrafen 4:1.

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