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Handball-Bezirksoberliga

15.03.2019

Aichacher Frauen reisen als Spitzenreiter nach Augsburg

Iva Vlahinic (am Ball im Topspiel gegen Schwabmünchen) und die Aichacher Handballerinnen sind nach dem Erfolg wieder Spitzenreiter der Bezirksoberliga. Diese Position gilt es, in den verbleibenden Spielen zu verteidigen. Zunächst geht es nach Göggingen. Wird den Aichacher Männern fehlen: Gregor Triltsch.
Bild: Melanie Nießl

TSV-Frauen müssen nach dem Sieg im Spitzenspiel jetzt nach Göggingen. Dezimierte Männer haben beim Tabellenführer Gundelfingen nichts zu verlieren.

Die Gegensätze sind derzeit deutlich ausgeprägt bei den Ersten Handballteams des TSV Aichach im Bereich der Erwachsenen. Hier die Frauen, die als Spitzenreiter der Bezirksoberliga am Samstag um 17.30 Uhr beim TSV Göggingen zu Gast sind, dort die Männer, die in Gundelfingen beim Tabellenführer der Bezirksoberliga als klarer Außenseiter gelten. Diese Partie wird am Sonntag um 17 Uhr angepfiffen.

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Personalsorgen bei Aichacher Handballern

Es liegt nicht zuletzt an der personellen Situation, dass die Aichacher den Weg aus der unteren Region nicht finden. Konstantin Schön fehlt bereits seit Monaten, nun fällt auch noch Thomas Bauer aus, nachdem er im Training einen Zahn verloren hat. Nicht genug damit. Am Sonntag gilt es auch noch Gregor Triltsch zu ersetzen, der aus privaten Gründen verhindert ist. Zudem wirkt Yannick Braun noch nicht so ganz fit. Damit ist im Kader reichlich Platz für Leute, die bislang noch nicht so viele Spielanteile erhalten haben. Etwa für Manuel Euba sowie die Lenz-Brüder Sebastian und Benedikt, die laut Trainer Manfred Szierbeck „im halblinken Rückraum die Möglichkeit haben werden, sich auszuzeichnen“. Einen Mann vermisst man schon seit geraumer Zeit im BOL-Team. Timo Stubner hat sich in einen dreiwöchigen Urlaub verabschiedet, er fehlt aus beruflichen Gründen oft im Training. Darum wurde er in die Zweite Mannschaft abgestellt, quasi als Ausgleich dafür, dass von dort Gregor Triltsch zur Ersten zurückkehrte. Szierbeck macht aber auch klar: „Der Timo ist immer noch eine Option für die Erste Mannschaft.“

Die Aussage des Trainers zur Aufgabe in Gundelfingen mag ein wenig verblüffen: „Das ist für uns eigentlich das leichteste Spiel der Saison.“ Schließlich trete man beim ersten Kandidaten für die Landesliga an: „Wir haben nichts zu verlieren, es sei denn, man wird abgeschossen. Aber das wird nicht der Fall sein. Was meine Mannschaft immer noch auszeichnet: Dass sie gegen starke Gegner eine starke Leistung zeigt.“ Bei schwächeren Kontrahenten wie zuletzt zu Hause Lauingen-Wittislingen dagegen schleicht sich durchaus mal ein Mangel an Konzentration ein, gerade in der ersten Halbzeit.

Aichacher Frauen reisen als Spitzenreiter nach Augsburg

Lara Leis kehrt bei den Aichacherinnen zurück

Nach vier Heimspielen in Folge, die samt und sonders mit Siegen endeten, gehen die Handballerinnen des TSV Aichach wieder mal auf Fahrt, zum vorletzten Mal in dieser Runde. Der TSV Göggingen, am Samstag Gastgeber, gewann zuletzt beim TSV Friedberg mit 31:24 Toren. Über 30 Treffer – diese Bilanz beeindruckt Trainer Martin Fischer: „Da müssen wir schon schauen, dass wir über eine gute Abwehrformation zum Erfolg kommen.“ Auf dem Gebiet sah er zuletzt auch beim Sieg über Schwabmünchen noch gewisse Defizite. Hier aber liegt für ihn der Schlüssel. „Vorne sind wir eine der torhungrigsten Mannschaften“, fährt Fischer fort: „Ich hoffe, dass wir in der Lage sind, wieder 25 Tore zu machen oder mehr.“ Dann sind die Aussichten auf weitere zwei Punkte groß.

Die Rückkehr in die Landesliga ist nach dem Heimsieg über Schwabmünchen zum Greifen nahe, allerdings darf sich die neue Nummer eins der BOL gerade jetzt keinen Ausrutscher erlauben. Martin Fischer weist darauf hin, dass die kommenden Gegner auf den Plätzen drei, fünf und sechs rangieren. Er kann aber erneut auf einen Kader bauen, der sich behaupten sollte. Lara Leis wird wieder zum Team stoßen, dagegen fehlen diesmal Anna Mahl und Katrin Storr. Hinter dem Einsatz von Annika Weise steht noch ein Fragezeichen. Ansonsten zeichnen sich keine Änderungen in der Formation ab, der es nach dem Marsch nach ganz oben in der Tabelle sicher nicht am nötigen Selbstvertrauen mangeln wird.

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