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Handball-Bezirksoberliga

13.12.2019

Aichacher Handballer letztmals 2020 gefordert

Die Rückrunde beginnt für die handballerinnen des TSV Aichach am Samstag in Wertingen. Im Hinspiel tat sich das Team von Trainer Martin Fischer lange Zeit schwer. Ein schweres Spiel wartet auch auf die Männer, die die SG Gersthofen am Samstag empfangen.
Bild: Melanie Nießl

Die TSV-Männer stehen vor einer besonders wichtigen Aufgabe. Lorenz Hartl erweist sich als Sorgenkind. Die Frauen sind in Wertingen gefordert.

Zwei Termine warten in diesem Jahr noch auf Handballer des TSV Aichach. Zuerst ein gemütlicher, ein geselliger und dann ein sportlicher. 24 Stunden nach der Weihnachtsfeier am Freitagabend stehen die letzten Spiele in den Bezirksoberligen an. Die Männer erwarten am Samstag um 19.15 Uhr die SG Gersthofen, die Frauen sind 15 Minuten später beim TSV Wertingen zu Gast.

Der TSV Gersthofen bildete vor Beginn dieser Runde eine Spielgemeinschaft mit 1871 Augsburg. Die Kombination kassierte zuletzt vier Niederlagen in Folge. Was dabei zusätzlich ins Auge fiel. Die SG ließ 33, 35, 33 und noch einmal 33 Gegentore zu. Eine eklatante Schwäche und offensichtlich findet sich kein Mittel, um diese Defizite aus der Welt zu schaffen. Manfred Szierbeck, der Aichacher Trainer, denkt gleichwohl nicht daran, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Er hat sich von Wolfgang Sumperl informieren lassen. Der frühere Rückraumspieler schaute zuletzt zu, als Gersthofen mit 19:33 gegen Lauingen-Wittislingen unterlag. Dabei fehlten bei den Hausherren zwei wichtige Akteure: Lukas Schmölz und Yannis Pauler, ein wurfstarker Linkshänder. Sollte dieses Duo am Samstag wieder mit von der Partie sein, würde sich die Aufgabe für den TSV Aichach sicher schwieriger gestalten.

Über die Bedeutung des Jahresfinales braucht man keine langen Überlegungen anzustellen. „Für mich ist das ein Vier-Punkte-Spiel, ganz einfach“, sagt Szierbeck und blickt auf die Tabelle der Bezirksoberliga. Dort liegen die Gäste nur zwei Zähler hinter seiner Truppe und laufen Gefahr, am Ende der Runde als dritter Absteiger die Liga verlassen zu müssen. Das SG-Team präsentiert sich körperbetont, schnelles Umschaltspiel zählt nicht unbedingt zu seinen besonderen Stärken. Auf Aichacher Seite sieht es diesmal personell wieder gut aus. Mit Martin Freiding steht wieder ein zweiter Torhüter zur Verfügung. Allerdings erweist sich Lorenz Hartl als Sorgenkind. In Kissing hat er einen Schlag auf einen Oberschenkel erhalten. Was noch gravierender erscheint: „Lolle“ leidet zudem an einer Knochenhautentzündung am Schienbein. Ein Arzt rät zu einer Pause. Dennoch will sich Hartl zur Verfügung stellen, sofern Not am Mann sein sollte.

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Aichacher Handballerinnen: Kann Lara Leis spielen?

Im Zehnerfeld beginnt bereits die Rückrunde. Und die startet für das Team des TSV Aichach, das auf Platz zwei steht, beim TSV Wertingen. Trainer Martin Fischer erinnert sich noch an das Heimspiel zu Saisonbeginn: „War eine schwere Geburt bis zur 45. oder 50. Minute. Zum Schluss konnten wir uns absetzen. Die Wertinger sind eine gefährliche Mannschaft, vor allem zu Hause.“ Und darum sei auch in diesem Fall mit einer schweren Aufgabe zu rechnen.

Fischer fehlte zwar zuletzt als Urlauber, fern vom Team war er dennoch nicht: „Ich habe das Spiel über den Liveticker verfolgt.“ Und außerdem hat er sich noch bei Richard Hangl per Whatsapp informiert. Auch beim Jahresausklang wird die Aichacher Mannschaft möglicherweise einige Handballerinnen nicht zur Verfügung haben. Lara Leis knickte am Dienstag im Training um. Es wird sich wohl erst kurzfristig zeigen, wer in Wertingen spielen kann. „Wir haben derzeit einen guten Austausch mit der Zweiten Mannschaft“, stellt Fischer erfreut fest. Weil die Zweite bereits am Nachmittag im Einsatz ist, könnten bei Bedarf wieder einige Leute aus diesem Kreis ebenfalls in Wertingen zum Zug kommen.

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