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Ringen-Landesliga

03.11.2019

Aichacher Kämpfer wieder obenauf

Aichachs Obaid Besmella (rotes Trikot) kehrte beim Tabellenführer der Landesliga Süd auf die Matte zurück und fuhr zwei blitzschnelle Siege gegen Diedorf ein. Am Ende stand ein 33:16-Erfolg für die Paarstädter.
Foto: Peter Thurner

TSV-Sportler siegen gegen Diedorf mit 33:16. Obaid Besmella und Moritz Oberhauser sind nach ihren Verletzungen zurück.

Erwartungsgemäß siegten die Ringer des TSV Aichach gegen den TSV Diedorf mit 33:16 und führen damit weiterhin die Landesliga Süd an. Obaid Besmella und Moritz Oberhauser waren nach Verletzungspausen wieder einsatzbereit.

Obaidullah Besmella bezwang Niklas Butzki zwei Mal in der ersten Minute. Im Greco fasste Besmella nach einem Hüftangriff zum Durchdreher bis zur technischen Überlegenheit. Im Freistil hielt er Butzki während einer Kopfrolle auf den Schultern fest.

Aichachs Abteilungsleiter Matthäus Gschwendtner traf im Greco auf Andre Weber, dem Gschwendtner sich auch gut zu widersetzen wusste. Obwohl Gschwendtner selbst keine Wertung gelang, befreite er sich mehrmals aus Zwickmühlen und gab keine Wertung unnötig ab. Der Wermutstropfen: Kurz vor dem Schlusspfiff gelang Weber ein Doppelnelson zum Schultersieg. Im Freistil war Trainer Tobias Mustafa gleichauf mit Besher Baranbou und so stand es zur Dreiminutenpause unentschieden. Danach ließ Mustafa nur einen Moment seine Beinabwehr offen und Baranbou nutzte die Lücke zum Schultersieg per Doppelbeinangriff.

Nachwuchsringer Julian Bräuer lieferte sich mit Ludwig Neff zwei Duelle auf Augenhöhe. Unglücklicherweise bekam Bräuer in der ersten Begegnung (Freistil) einen Ellenbogen während einer Drehbewegung unabsichtlich auf die Nase und musste verletzungsbedingt aufgeben. Im Greco warf Bräuer zwei Schleudern über die eigene Rückenlage, aus der er sich jeweils nur knapp befreien konnte. Mit Schlüpfern machte er schnell wieder Boden gut und wendete in den letzten 15 Sekunden das Blatt zum Punktsieg mit einer Oberlage nach missglückter Schleuder.

Freistilkönnen und Schnelligkeit bewies Aichachs Sebastian Ziegler gegen Ibrahim Er. Nach einem flinken Beinangriff auf der linken Seite fasste Ziegler sofort zum Kopf um und nagelte ihn in der gefährlichen Lage fest. Nach einer Minute Geduldsprobe in der Situation wurde Ziegler mit einem Schultersieg belohnt. Der Ecknacher Dawid Walecki warf gegen Er eine Schleuder so flach über dem Boden, dass man befürchten musste, er lege sich selbst hin. Doch es reichte zu einem überraschenden Schultersieg in der zweiten Minute.

Felix Boussad aus Aichach gelang nach über zwei Jahren der erste Sieg gegen den Dauerrivalen Roland Rehm im Greco. Mit einem schön gefassten Suplex glich Boussad den Rückstand durch Mattenübertritt und Verwarnung wieder aus. Im Folgegeschehen besann sich Boussad noch besser auf seine eigenen Stärken wie den Saitiev-Schlüpfer und ließ Rehm nicht mehr an sich heran. Am Ende stand ein Punktsieg für Aichach nach sechs Minuten. Martin Yants hatte im Freistil weniger Glück gegen Roland Rehm und musste sich mit einer Schulterniederlage per Kopfzug aus dem Kniestand abfinden.

Maximilian Noder zeigte kein Erbarmen gegenüber Erik Lenhard. Mit zwei Suplessen und einem gehaltenen Durchdreher sicherte er sich einen schnellen Schultersieg. Florian Stöckelhuber konnte sich gegen Thomas Wetzel im Freistil behaupten. Nach einer Oberlage, fortgeführt mit Durchdrehern, erwischte Stöckelhuber seinen Kontrahenten im verkehrten Kopfzug zum Schultersieg.

Moritz Oberhauser rang gegen Thomas Wetzel mit viel Standkampf entgegen der üblichen Freistilart. Bis auf einen Doppelbeinangriff für Moritz Oberhauser gegen Thomas Wetzel gab es wenig Chancen für beide Seiten, sodass der Kampf in einem Punktsieg für Aichach endete. Im Greco konnte Oberhauser gegen Heiko Rehm eine Oberlage zum Hammerlock nutzen. Der Griff führte zum Tusch in der ersten Minute für Aichach. (mofi)

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