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Laufsport

08.07.2019

Aichacher Läufer dominieren in Wulfertshausen

Der Start: Die späteren Sieger Michael Harlacher (123), Christian Schiller (108) und Kathrin Wörle (100) setzten sich sofort deutlich ab.
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Der Start: Die späteren Sieger Michael Harlacher (123), Christian Schiller (108) und Kathrin Wörle (100) setzten sich sofort deutlich ab.
Bild: Brigitte Glas

Der Volkslauf im Friedberger Stadtteil Wulfertshausen wird zum 35. Mal ausgetragen. Die Veranstalter rätseln, warum deutlich weniger Starter kamen als sonst.

Warum nicht einmal einen Lauf für Spitzenläufer, aber auch für Hobbyathleten, Familien und Senioren organisieren, dachte sich Toni Hefele. Der heute fast 90-jährige hatte die Breitensportabteilung des SV Wulfertshausen gegründet und wollte mit dem Lauf einen weiteren Akzent im Vereinsleben setzen.

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Seine Idee war so erfolgreich, dass fortan der Lauf jedes Jahr stattfand. Jetzt wurde mit dem Lauf über 8,1 Kilometer ein kleines Jubiläum gefeiert: 35 Jahre Wulfertshauser Volkslauf. Seit einigen Jahren hat der Lauf einen zweiten Namen: „Wendelin-Einmüller-Gedächtnislauf“, zu Ehren des langjährigen Vorsitzenden und Förderer des Vereins. Die Organisation liegt heute in den Händen von Reinhard Thurner und Christian Maertz.

Viele Läufer steigern persönliche Bestzeit

Den Jubiläumslauf gewann Michael Harlacher vom LC Aichach in 29:05 Minuten. 38 Sekunden später kam Christian Schiller ins Ziel. Alle weiteren ließen deutlich länger auf sich warten. Bei den Damen siegte, wie schon im Vorjahr, Kathrin Wörle (ebenfalls LC Aichach) mit 35:56 Minuten. Um neun Uhr fiel am Vereinsheim des SV Wulfertshausen an der Ach der Startschuss. Es ging auf eine große Runde über die Felder nach Friedberg, vorbei an der Kussmühle und am Islandpferdehof Lechleite zurück zum Sportheim und dann noch auf eine kleine Runde – wieder über die Felder.

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Die insgesamt 8,1 Kilometer gingen komplett durch flaches Gelände. Es kamen gute Zeiten heraus, so mancher Läufer konnte seine persönliche Bestzeit in den noch kühleren Morgenstunden steigern. Nach knapp 55 Minuten waren alle im Ziel. Auch die Stimmung unter den Läufern war bestens. Allerdings waren zum Jubiläumslauf deutlich weniger Teilnehmer gekommen als sonst. 35 Läufer gingen auf die Strecke. In früheren Jahren waren es immer um die 60 gewesen, erinnert sich Maertz. Von den Damen waren nur drei gekommen und Kinder gingen überhaupt nicht am Start, obwohl es eine eigene Kinderstrecke über 3,2 Kilometer gegeben hätte.

Zu viele Veranstaltungen an einem Wochenende?

Woran es gelegen hatte, lässt sich nur spekulieren. Vermutlich war es die Fülle an Veranstaltungen an diesem Wochenende. Die Kinder könnten ausgeblieben sein, weil beispielsweise gleich nebenan ein Fußballturnier stattfand und viele Damen waren vielleicht lieber beim Frauenlauf in Augsburg gestartet. Und nicht zu vergessen, am Sonntag war der Landkreislauf mit mehreren hundert Teilnehmern angesetzt.

Die Organisatoren hatten trotz allem ganze Arbeit geleistet. Es waren zwar weniger Läufer gestartet, aber die wenigen hatten bei gutem Wetter und guter Kameradschaft ihren Spaß.

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