Newsticker

Merkel betont Notwendigkeit weiterer Corona-Beschränkungen
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Lokalsport
  4. Aichachs Blick geht nach unten

Handball-Bezirksoberliga

16.11.2018

Aichachs Blick geht nach unten

Viel redebedarf herrscht derzeit bei den Handballmännern des TSV Aichach (hier Trainer Manfred Szierbeck (rechts) mit seinen Torhütern Stefan Walther (links) und Masin Chikh). Am Samstag müssen die Paarstädter beim ungeschlagenen Spitzenreiter TSV Schwabmünchen ran.
2 Bilder
Viel redebedarf herrscht derzeit bei den Handballmännern des TSV Aichach (hier Trainer Manfred Szierbeck (rechts) mit seinen Torhütern Stefan Walther (links) und Masin Chikh). Am Samstag müssen die Paarstädter beim ungeschlagenen Spitzenreiter TSV Schwabmünchen ran.

TSV-Männer sind  in Schwabmünchen klarer Außenseiter. Die Frauen treten an gleicher Stelle zum absoluten Spitzenspiel an.

Das ist eine Konstellation, die als wahre Rarität gilt. Am Samstagabend treten im Handball die Frauen und Männer des TSV Aichach beim gleichen Gegner an, beim TSV Schwabmünchen. In beiden Fällen liegen die Gastgeber auf dem zweiten Rang. Gemeinsam anreisen werden die Gäste zu diesem Doppelspieltag zwar nicht, aber sie werden die Chance nutzen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Männer Die personelle Lage entspannt sich bei den Aichacher Handballern. Thomas Bauer ist aus dem Urlaub zurückgekehrt, auch mit Christoph Huber ist wieder zu rechnen. Er drängte bereits gegen Gundelfingen auf seinen Einsatz, nun muss man erst sehen, ob er nach seiner Handverletzung wieder mitwirken kann. Auf diese Weise könnte Lorenz Hartl in der Mitte des Rückraums entlastet werden. Stefan Breitsameter plagen Schulterschmerzen, bei Timo Stubner ist ein Nerz eingeklemmt. Somit könnte der Weg frei werden für die Jugendlichen Johannes Treffler und Manuel Euba. Trainer Manfred Szierbeck staunt ein wenig darüber, dass der Gegner, der seine sieben Spiele alle gewonnen hat, so gut dasteht. Denn auch Schwabmünchen hat Verletzungspech. Leo Scholz und Leo Reichenberger (Kreuzbandriss) fallen aus; dafür rückt Peter Bürgle verstärkt ins Rampenlicht. 42 Tore stellen eine beachtliche Zwischenbilanz dar. Szierbeck weiß aus Erfahrung, was er von Schwabmünchen zu halten hat: „Die spielen einen schönen, flotten Handball mit der ersten und zweiten Welle. Dort sind immer 200 bis 300 Zuschauer. Das wird ein heißer Tanz.“

Für Aichach heißt die Devise: anknüpfen an die Einstellung vom vergangenen Spiel, aber die Zahl der technischen Fehler reduzieren. Er hat seine Leute dazu ermahnt, den Blick schön langsam nach unten zu richten: „Wir kommen in einen Bereich, wo wir eigentlich nicht hinwollen. Vielleicht hilft das, alles zu investieren.“ Bei einer Niederlage, es wäre bereits die dritte in Folge, wäre das Punkteverhältnis negativ und der Vorsprung auf die Abstiegsplätze würde weiter schmelzen. Szierbeck will nicht schwarzmalen, doch er sagt auch: „Wir haben noch reichlich schwere Gegner zu bespielen.“

Frauen Umdenken ist bei den Handballerinnen angesagt. In den ersten fünf Partien bekamen sie bisweilen recht wenig Gegenwehr. Diesmal stoßen sie auf ein ganz anderes Kaliber. Man hat den Eindruck, dass die Mannschaft des TSV Schwabmünchen, die nach vier Auftritten ebenfalls noch keinen Zähler abgegeben hat und die vergangene Runde als Vizemeister abschloss, allein in der Lage sein könnte, den Gästen den direkten Weg zurück in die Landesliga zu versperren. Von einem „absoluten Gradmesser“ spricht Trainer Martin Fischer: „Samstag zählt, was vorher war, ist Geschichte. Wir wollen mit Vollgas rangehen und die Mannschaft sein, die in der Tabelle noch ohne Minuspunkt dasteht.“

Hinter dem Einsatz von drei Spielerinnen steht noch ein Fragezeichen. Lina Schrempel leidet an einer Daumenverletzung, Lena Rappel an einer Grippe und auch Marleen Bscheider ist nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Sonst hätte sie nicht am Dienstag das Training abgebrochen. (Fischer: „Gesundheit geht vor“) und auch Marleen Bscheider ist nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Sonst hätte sie nicht am Dienstag das Training abgebrochen. Ob dieses Trio ausfällt, dürfte für den Ausgang nicht unbedingt von entscheidender Bedeutung sein. Das Team des TSV besteht ja aus einem guten Dutzend von Handballerinnen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren