Fußball-Bezirksliga

16.08.2018

Aindling ist auf Trainersuche

Joachim Kessel ist übergangsweise verantwortlicher Trainer für den TSV Aindling, nach dem sich der TSV von Thomas Wiesmüller getrennt hat.
Bild: Melanie Nießl

 Wer folgt in Aindling auf Coach Thomas Wiesmüller? Ein neuer Spieler ist schon am Schüsselhauser Kreuz.

In den nächsten Wochen wird sicher noch so mancher Fußballverein den Trainer wechseln. Das ist jedes Jahr so, sobald sich abzeichnet, dass die Zusammenarbeit nicht den Vorstellungen entspricht. Der TSV Aindling hat das diesmal sehr früh gemacht, bereits nach dem dritten Spieltag erfolgte am Montagabend der Abpfiff für Thomas Wiesmüller (wir berichteten). Von einer Überraschung kann man dennoch nicht sprechen. Bereits nach der 1:2-Heimniederlage gegen Meitingen wirkte der 32-Jährige schwer angeschlagen und hatte sichtlich Mühe, das Geschehen zu analysieren; es war ihm klar, dass man nach dem Abstieg aus der Landesliga von ihm Erfolge in der Bezirksliga erwarten, wenn nicht gar fordern würde.

Nach der 2:6-Schlappe in Holzkirchen verschlechterte sich die Situation für Wiesmüller noch einmal geradezu dramatisch. Dann beendete der Verein die Zusammenarbeit nach einem knappen Jahr mit dem Aindlinger Coach, weil man ihm ganz einfach nicht mehr zutraute, dass er das Team, das eigentlich zum Kreis der Favoriten in dieser Liga gehörte, in absehbarer Zeit auf Vordermann bringen könnte. Wiesmüller war schon im Abstiegsjahr unter Druck geraten, dennoch verlängerte der Verein seinen Vertrag. Auch das erst im Elfmeter-Schießen gewonnene Pokalspiel beim Kreisklassisten SV Echsheim vor zwei Wochen ließ die Stimmung beim Traditionsverein am Lechrain auf den Nullpunkt sinken.

Vorerst ist Joachim Kessel, eigentlich als Co-Trainer engagiert, für das Bezirksligateam zuständig. Josef Kigle, der Vorstand Spielbetrieb, betonte am gestrigen Mittwoch: „Wir holen einen Trainer von außen, der vielleicht noch keinen Kontakt zur Mannschaft hatte und unbeschwert an die Aufgabe rangeht. Das wird eine schwierige Aufgabe. Wir haben schon Gespräche geführt.“

Eine andere Personalie ist dagegen schon spruchreif. Hasret Inan, 24, kommt von Türkspor Augsburg. Der Kandidat fürs Mittelfeld besitzt bereits das Spielrecht für den neuen Verein. (jeb)

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