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Fußball-Bezirksliga

09.04.2019

Aindling muss gleich zwei Mal gegen Topteam ran

Lukas Wiedholz (rechts gegen Affings Florian Kronthaler) und der TSV Aindling sind nach zwei Siegen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nun geht es innerhalb von nur wenigen Tagen gleich zwei Mal gegen das Topteam aus Bubesheim.
Bild: Evelin Grauer

Innerhalb von vier Tagen trifft der TSV zwei Mal auf den SC Bubesheim. Am Mittwoch muss das Team von Trainer Magnus Hoffmann zunächst auswärts ran.

Drei Spiele innerhalb von acht Tagen – so ungewöhnlich ist das im Fußball nicht. Das Bemerkenswerte an dieser englischen Woche ist aus Sicht des TSV Aindling aber, dass er in der Bezirksliga gleich zweimal auf den SC Bubesheim trifft. Am Mittwoch ist er um 18 Uhr beim Rangzweiten in einer Nachholpartie zu Gast und am Sonntag steigt das gleiche Duell am Schüsselhauser Kreuz im Rahmen der Rückrunde.

Nachdem sich Benjamin Woltmann am Sonntag in Affing einen Nasenbeinbruch und eine Risswunde an einer Lippe zugezogen hat, kann er dem Kader in Bubesheim nicht angehören. Es ist davon auszugehen, dass seinen Platz in der Viererkette Patrick Stoll einnehmen wird. „Ein ganz ungünstiger Zeitpunkt für uns“, sagt TSV-Trainer Magnus Hoffmann zum Termin, denn nicht nur das Fehlen von Woltmann bereitet ihm Sorgen. Ob Offensivspieler Moritz Buchhart eingreifen kann, war am Dienstag noch nicht abzusehen. Besser sieht’s bei Thomas Zimmermann aus, Tobias Hildmann dagegen konnte auch am Dienstag nicht richtig trainieren. Bei ihm besteht der Verdacht auf einen Muskelfaserriss. Dazu kommt noch, dass zwei Fußballer angekündigt haben, bei ihnen könnte es zeitlich knapp werden: Lukas Ettner und Alexander Lammer, der in München als Lehrer tätig ist. Somit gilt es, wieder einmal auf personelle Unterstützung durch die „Zweite“ zu hoffen.

SC Bubesheim: Darauf muss der TSV Aindling achten

Hoffmann hat den Gegner am Samstag im Heimspiel gegen Holzkirchen (2:0) gesehen und war besonders von den beiden „sehr guten Innenverteidigern“ sowie von Hakan Polat beeindruckt, der seinen 26. Saisontreffer erzielte. „Da müssen wir uns warm anziehen“, versichert der TSV-Coach, der andererseits gerade in Affing gesehen hat, dass seine Leute auf einem guten Weg sind, allen voran Patrick Modes und Simon Knauer. Eines versichert der Trainer: „Wir werden nicht ins offene Messer laufen. Sondern erst mal auf eine solide Defensive schauen, um möglichst lange, ohne Gegentor zu bleiben.“

Die Historie gegen Bubesheim ist relativ kurz. In der Saison 2013/14 trafen die Teams bislang zwei Mal aufeinander. Beide Male sicherte sich Aindling knapp die drei Punkte. Diesmal sind die Günzburger Favorit, wobei die Aindlinger zum Zünglein an der Waage im Titelrennen werden könnten. Sollte man dem SC innerhalb weniger Tage zwei Mal Punkte abnehmen, würde man sich in Ehekirchen freuen.

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