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Fußball-Bezirksliga

23.07.2018

Aindling will endlich wieder jubeln

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Seltener Anblick: In der vergangenen Saison hatten die Aindlinger Spieler wenig Grund zum jubeln. In der Vorbereitung lief es da schon besser. Insbesondere Kapitän Patrick Modes (Mitte) trat als Torschütze in Erscheinung.
Bild: Sebastian Richly

Nach dem Abstieg gilt der TSV als Topfavorit auf den Titel. Wir nehmen das Team von Trainer Thomas Wiesmüller genauer unter die Lupe und wagen eine Prognose.

Neun Jahre sind vergangen, seit der TSV Aindling Vizemeister in der Fußball-Bayernliga wurde. Von diesen Zeiten kann im Sommer 2018 nur noch geträumt werden. Der Verein ist inzwischen in der Bezirksliga Schwaben Nord gelandet. Jetzt aber soll es wieder aufwärtsgehen.

Hin & Weg

Nicht weniger als zehn Fußballer wurden für die neue Runde engagiert, neun von anderen Klubs, dazu Simon Schön aus der eigenen Zweiten Mannschaft. Prominentester Neuzugang ist Benjamin Woltmann, der schon mal am Schüsselhauser Kreuz (2011/12) kickte und 68 Mal in der Regionalliga im Einsatz war. Auf der anderen Seite haben auch Stammkräfte wie Simon Fischer den Verein verlassen.

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Team & Chef

Trainer bleibt Thomas Wiesmüller. Nach dem Abstieg wurde über dessen Zukunft spekuliert. Nun ist klar, dass er mit dem stark veränderten Team von Anfang an im oberen Bereich der Tabelle agieren muss. Helfen wird ihm dabei Joachim Kessel, der früher die zweite Mannschaft des Vereins trainierte. Er tritt die Nachfolge von Tobias Völker an.

Glücks- & Sorgenkinder beim TSV Aindling

Julian Mayr wäre wieder erste Wahl, doch nach seinem Kreuzbandriss muss er sich bis ins Jahr 2019 hinein gedulden. Für Simon Schön steht ein großer Sprung von der B-Klasse hinauf in die Bezirksliga an. Mal schauen, wie er sich dort angesichts des großen Konkurrenzkampfes schlägt.

Test & Taktik

Für die Abwehrreihe kommt eine größere Zahl von Fußballern in Betracht. Davor wird Benjamin Woltmann die Fäden ziehen. Über die Besetzung ganz vorne darf man spekulieren. An Simon Knauer und Patrick Modes wird erneut kein Weg vorbeiführen. Fünf Testspiele wurden in den vergangenen Wochen absolviert. Lediglich gegen den Bayernligisten aus Schwabmünchen (1:4) gab’s eine Niederlage. Die übrigen vier Partien endeten sieg-reich, wobei das jüngste 3:1 gegen Mitabsteiger Stätzling wohl die Beste war.

Start & Ziel

Los geht’s am Freitag mit dem offiziellen Eröffnungsspiel in Ecknach (18 Uhr). Auch das erste Heimspiel gegen den Nachbarn aus Meitingen verspricht Brisanz. Danach wird sich zeigen, inwieweit die Vorgabe von den Verantwortlichen (vorne mitspielen, aufsteigen) umzusetzen ist.

Prognose

Der sofortige Aufstieg könnte zu schaffen sein, zumal sich derzeit keine Mannschaft aufdrängt, die als Top-Favorit einzustufen wäre. Die Qualität im Kader müsste eigentlich ausreichend sein. Auch in der vergangenen Saison erschien das Potenzial so stark, dass keiner so recht glauben wollte, es könnte nach unten gehen. Und über eins sollten sich die Aindlinger auch im Klaren sein: Die Konkurrenz wird besonders hoch motiviert sein.

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