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Fußball-Landesliga

04.11.2017

Aindling will sich im Derby aufrappeln

Kilian Huber (links gegen Ichenhausen)und der TSV Aindling wollen im Derby beim SV Mering endlich wieder einen Sieg einfahren. Die Rückkehr von Patrick Modes rückt näher.
Bild: Josef Abt

TSV muss beim Lokalrivalen SV Mering ran. Trainer Thomas Wiesmüller hofft auf ein Ende der Durststrecke. Warum Simon Knauer in die Startelf zurückkehren könnte und von einer engen Partie auszugehen ist.

Acht Wochen sind vergangen, seit die Fußballer des TSV Aindling in der Landesliga das letzte Mal als Sieger den Platz verlassen haben. Es war das 4:1 am 8. September daheim gegen Raisting. Diese lange Durststrecke hat die Mannschaft in arge Not gebracht. Die Wende zum Besseren wäre eigentlich längst fällig gewesen. Vielleicht gelingt sie am Sonntag ab 14 Uhr beim Derby beim wiederstarkten SV Mering.

Der Gegner in diesem Landkreisduell braucht sich auf Platz sechs keine großen Sorgen zu machen. Zuletzt führten die Meringer in Stätzling scheinbar komfortabel mit 3:1, am Ende aber stand ein 3:3. Daraus darf man schließen, dass der SVM keineswegs unverwundbar ist. Hoffnungen in dieser Hinsicht macht sich auch der Aindlinger Trainer Thomas Wiesmüller: „Die sind hinten ab und zu mal anfällig.“ Darauf will er mit schnellen Vorstößen antworten. „Wir wollen ein bisschen effektiver sein als zuletzt.“ Das könnte der Schlüssel zum Erfolgserlebnis werden. Wiesmüller: „Vielleicht können wir in Mering mehr als einen Punkt holen. Brauchen können wir die Zähler in jedem Fall.“

Torhüter Florian Peischl wird am Sonntag letztmalig in diesem Jahr dem Kader des TSV Aindling angehören. Nach Abschluss seines Studiums verabschiedet sich der Keeper für einen längeren Zeitraum in Richtung Asien, um dort eine andere Welt kennenzulernen. Ende März, wenn die Frühjahrsrunde bereits läuft, wird Peischl am Schüsselhauser Kreuz zurückerwartet.

David Englisch wird wohl 2017 nicht mehr gegen einen Ball treten können. Nachdem er wochenlang Schmerzen im Sprunggelenk beklagte, wurde dort eine Knochenabsplitterung mit einer Entzündung festgestellt. Kommende Woche steht eine weitere Untersuchung an. Klar ist dagegen, dass mit dem Schlusspfiff in Mering die Sperre für Christian Wink zu Ende geht. Wink hatte gegen den FC Memmingen II die Rote Karte erhalten. Lukas Wiedholz und Patrick Modes konnten in dieser Woche mit der Mannschaft trainieren. Bei Modes sieht es nun ganz danach aus, als würde der Kapitän noch in diesem Monat auf den Platz zurückkehren. „Es ist noch Rückstand da“, so der Trainer. „Vielleicht wird er das eine oder andere Aindlinger Spielchen noch vor dem Winter machen können“, hofft Wiesmüller.

Dass Simon Knauer beim 1:1 gegen Ichenhausen erst in der Schlussphase auf den Rasen kam, hat manchen Beobachter überrascht. Gut möglich, dass der Stürmer in Mering von Anfang an eingreifen darf. „Knauer hat sich diese Woche im Training deutlich stärker gezeigt“, berichtet der Coach, der sich eine Entscheidung zu dieser Personalie am Freitag aber noch offenließ.

Offen bleibt natürlich die Frage, wie die Partie ausgeht. Die vergangenen drei Vergleiche endeten jeweils mit 1:0. Im Hinspiel entführte Mering durch den Treffer von Maximilian Obermeyer die drei Punkte vom Schüsselhauser Kreuz. Am Sonntag will Aindling den Spieß umdrehen.

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