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Fußball-Verbandspokal

08.08.2017

Aindlinger Mut wird nicht belohnt

Simon Fischer (weißes Trikot) konnte sich nur selten gegen die Deckung durchsetzen. Am Ende stand eine 1:3-Pleite.

Der TSV unterliegt dem Bayernligisten SV Heimstetten in Runde eins trotz Führung mit 1:3.

Beim TSV Aindling zeigt die Leistungskurve nach oben, ein klein wenig zumindest. Dennoch reichte eine ansprechende Vorstellung am Mittwochabend den Landesligakickern im Heimspiel des Totopokals gegen den SV Heimstetten nicht, um in die zweite Runde auf bayerischer Ebene einzuziehen. Der Bayernligist setzte sich trotz anfänglicher Probleme am Ende mit 3:1 durch.

Erneut offenbarte die TSV-Offensive die seit Wochen bekannten Schwächen. Bezeichnend dafür war die Tatsache, dass der einzige Treffer der Hausherren aus einem Eigentor resultierte. „Wir haben das Spiel lange offen gehalten“, meinte Trainer Roland Bahl nach dem Aus. „Wir wollten trotz der Situation mutig spielen. Das 1:1 kam viel zu schnell, unser Spieler macht da einen unnötigen Fehler. Den Elfmeter muss man nicht geben. In der zweiten Halbzeit hatten wir die eine oder andere Chance, um den Ausgleich zu erreichen.“

Die Aindlinger Startelf sah gegenüber dem Sonntag auf drei Positionen anders aus. Patrick Modes, der sich am Dienstag im Training verletzt hatte, Alexander Lammer und Haci Ay machten Platz für Mathias Jacobi, Moritz Buchhart und Simon Fischer. Gravierender war der Umbau aufseiten der Oberbayern. Bei ihnen fehlten gleich sechs Kicker aus jener Anfangsformation, die am vergangenen Freitag mit 6:1 gegen Holzkirchen die Oberhand behalten hatte. Auf der Bank saßen zunächst auch die beiden besten Torjäger, Orhan Akkurt und Sebastiano Nappo. Dennoch demonstrierten die Gäste ihre fußballerische Klasse.

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Gestern lief es nicht wie schon so oft, diesmal gingen die Aindlinger in Führung. Es war schwungvoll, wie Mathias Jacobi nach vorne stürmte, er bediente Moritz Buchhart, dessen Schuss vom Keeper zur Ecke abgewehrt wurde. Die führte zum 1:0, ein Eigentor per Kopf von Alexander Zetterer. Doch dieser Spielstand hielt nicht lange. Michael Hildmann foulte Peter Beierkuhnlein, den Elfmeter nutzte Muhammed Aladdinoglu zum Ausgleich. Wenig später war die Partie gekippt, denn David Androsevic traf mit einer Direktabnahme. Ein Kopfball von Aladdinoglu setzte auf der Aindlinger Latte auf.

Zweimal sprintete Matthias Steger mit hohem Tempo auf dem linken Flügel nach vorne, rausgekommen ist in beiden Fällen aber nichts. Dann musste Florian Peischl einen Treffer von Manuel Duhnke verhindern, indem er den Ball an die Latte lenkte. Auch bei einem Fernschuss von Maximilian Hintermaier war der TSV-Torhüter auf dem Posten. Anton Schöttl war kaum auf dem Platz, als er sich von Lukas Riglewski ausspielen ließ. Seinen Querpass verwertete Daniel Steimel mühelos zum Endstand.

TSV Aindling Peischl, Huber (75. Schöttl), Knauer, Hildmann, Raber, Wiedholz, Mayr, Buchhart, Steger (84. Wink), Jacobi (75. Ay), Fischer.

Tore 1:0 Zetterer (19./Eigentor), 1:1 Aladdinoglu (22./Foulelfmeter), 1:2 Androsevic (28.) 1:3 Steimel (80.) Schiedsrichter Birkmeir (Rohrenfels) Zuschauer 150.

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